Ark : Survival Evolved Xbox One Early Access Review

Ark: Survival Evolved ist PC Spielern schon länger ein Begriff, dort ist Ark seit mitte letzten Jahres erhältlich. Doch seit dem 16.12 ist Ark auch im Preview Programm und kann von interessierten Spielern nun auch auf der Xbox One gekauft und getestet werden. Der Download wiegt 25GB und wenn ihr das Spiel kaufen wollt kostet es euch 34,99€. Aber das Spielevorschau Programm erlaubt es euch 1 Stunde probezuspielen.

Bei Ark: Survival Evolved geht Fans von Spielen wie Minecraft und Dino Fans das Herz auf. Und hier gibt es jede Menge Dinos. Und ihr könnt die Dinos sogar reiten.

Ark 1

Ark lässt einem die Wahl, entweder kann man die Insel alleine erkunden, im Couch Coop (der Coop Modus ist noch nicht verfügbar wird aber in einem der nächsten Updates hinzugefügt) oder auf den Multiplayer Servern mit bis zu 70 Spielern. Und es stehen derzeit 399 Server zur Verfügung und mit dem kommenden Patch sollen es nochmal 100 mehr werden. Bei der Serverauswahl sollte man drauf achten was man auswählt. Entweder PVP oder PVE. Auf den PVE Servern kann man gemütlich kooperativ bauen während man im PVP darauf achten muss das andere Spieler dazu neigen einen anzugreifen um einen zu auszuplündern. Sobald man sich für einen Modus ausgewählt hat erstellt man seinen Charakter. Dank den ganzen Schiebereglern hat man viele Anpassungsmöglichkeiten wie man es sonst nur vom PC Gewohnt ist.

Nach der Erstellung wacht man an einem Stand auf und kann sich erstmal umsehen, man weiß aber im ersten Moment gar nicht was man machen soll. Und Ark bietet kein Ingame Tutorial dafürArk 3 aber über das Hauptmenu eine Hilfe die einem die ersten Schritte im Spiel erklärt. Die Grundlegende Aufgabe ist klar: Überleben. Und um das zu erreichen müsst ihr die Grundlegenden Bedürfnisse eures Charakters erfüllt werden. Darunter Hunger, Durst und das Bedürfnis nach Wärme. Jedes dieser Bedürfnisse und weitere Informationen könnt ihr rechts unten im Display einsehen. Aber rumrennen und nach Essen und Trinken zu suchen wäre auf Dauer Langweilig und deswegen gibt es auch ein bisschen mehr zu tun. Und da setzt dann auch das Craftig-System an. Am Anfang könnt ihr nur eine Hacke oder Fackel herstellen, dafür werden dann nur Hol und Steine benötigt, was ihr beides entweder am Strand aufsammelt oder alternativ auf Bäume einprügelt um an Holz zu kommen. Und dafür bekommt ihr auch noch Erfahrungspunkte, mit denen ihr im Level aufsteigt, und euren Charakter in verschiedenen Punkten zu verbessern. Und bei jedem Levelaufstieg erhaltet ihr Punkte mit denen ihr weitere Optionen im Crafting Menu freischaltet um euch das Überleben zu erleichtern.

Dann könnt ihr euch auch ein Lagerfeuer bauen oder erste einfache Kleidung um euch vor Umwelteinflüssen zu schützen. Aber auch dafür müsst ihr natürlich auf Ressourcen jagt gehen und diese Jagt ist von Beginn an motivierend, da man sehr schnell Fortschritte erzielen kann. Schwerer wird es wenn man anderen Spielern über den Weg läuft, als wäre die Herausforderungen in Ark alleine nicht schwer genug, die meist eher feindlich gesinnt sind. Entweder wird man per Speer gejagt oder kriegt durch die Schleuder Steine um die Ohren geschossen. Und man stirbt schnell in Ark. Das ist aber nicht weiter Tragisch, man kann problemlos auf die Karte zurückkehren und sein Level behalten. Nur die getragenen Gegenstände gehen verloren. Man hat aber die Möglichkeit seine Habseligkeiten wieder zu erhalten wenn man auf der riesigen Insel seine Leiche wiederfindet die aber nach einer gewissen Zeit verschwindet. Aber wenn ihr weit genug aufgelevelt hat könnt ihr auch Truhen bauen und gegen Zugriff von anderen Spielern zu unterbinden.

Das Spiel bietet vom ersten Moment an jede Menge WoW Situationen, wenn ihr das erste mal einem riesigen Saurier begegnet und die Erde unter seinen Schritten erbebt, oder ein Triceratops an euch vorbeistapft. Allerdings sind das nicht die einzigen Dinosaurier die euch begegnet, ihr trefft auch auf die kleinen Compis über den Velociraptor bis hin zum T-Rex auch die gefährlichen Saurier. Und von oben droht ebenso Gefahr da es auch Flugsaurier gibt. Und wenn die Saurier grade schlechte Laune haben verfolgen sie euch unerbittlich. Und zumindest eure ersten Selbstgebauten Unterkünfte sind nicht vor ihnen sicher. Die werden einfach niedergerissen.

Bei den Sauriern gibt es aber auch Kurioses zu sehen aber ebenso eurem Charakter. Nach jeder Mahlzeit hinterlasst ihr nach einer gewissen Zeit einen Haufen Scheiße, im wahrsten Sinne des Wortes. Und später im Spiel hat der Sogar noch einen Sinn.

Während ihr die Insel erkundet seht ihr in der Entfernung verschieden Illuminierte Punkte. An diesen Punkten findet ihr Nachschub in Kisten die vom Himmel herabgesendet werden. An der Farbe erkennt ihr auf die Entfernung schon ob es sich für euch lohnen könnte dorthin zu Reisen. Den die Farben signalisieren ab welchem Level ihr die Kisten öffnen könnte. Weiß könnt ihr direkt zum Anfang öffnen und grün erst mit Level 15 und so geht es Farblich weiter. Beim weiteren erkunden der Insel werden euch auch „Fliegende Gebäude“ entdecken. Unter diesen Gebäuden findet ihr Spawn Punkte für verschiedene Kreaturen. Aber um sie Spawnen zu können braucht es einiges an Ressourcen.

  • 9/10
    Grafik - 9/10
  • 9/10
    Sound - 9/10
  • 2/10
    Story - 2/10
  • 8/10
    Gameplay - 8/10
7/10

Kurzfassung

Einen direkten Vergleich zur PC Version können wir nicht ziehen, da wir diese Version nicht haben. Aber Grafisch sieht das Spiel sehr schön aus was an der Unreal 4 Engine liegen dürfte, die ja bekanntlich sehr viel Möglichkeiten bietet. Und die Vegetation und Saurier ziehen einen in seinen Bann. Auch das Wasser sieht sehr gut aus. Alles in allem kann man über die Grafik nicht meckern. Natürlich gibt es zwischendurch den einen oder anderen Ruckler und den ein oder Grafikfehler in der Beleuchtung und beim Schattenwurf aber dafür das es ein Early Access Spiel ist der Entwicklungsstand sehr weit Fortgeschritten und das Spielen macht Spaß. Der größte Unterschied zur PC Version betrifft die Server die auf der Xbox nur 70 Spieler gleichzeitig ermöglichen und nicht wie am PC 100 und dort ist die Saurier Population etwas größer aber das ist verschmerzbar. Die Steuerung ist am Anfang etwas hakelig geht aber schnell in Fleisch und Blut über. Nur in den Ringmenus verklickt man sich manchmal und das Inventar könnte etwas Optimierung vertragen. Aber wer weiß was mit den nächsten Patches kommt. Alleine für den kommenden Patch nächste Woche sind über 100 Veränderungen angekündigt. Darunter auch neue Crafting Items. Das Spiel ist sein Geld auf jeden Fall wert und bietet einem immer wieder ein neues Erlebnis. Und das zeigen auch die Verkaufszahlen, das Spiel hat sich innerhalb der ersten Woche auf Xbox One über 1 Millionen Mal verkauft und hat zumindest von den Aktiven Spielern die PC Version überholt.

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