Cyberpunk 2077: CD Projekt RED dementiert Entwicklungsschwierigkeiten

Beim Firmen-Bewertungsportal Glassdoor.com kamen die polnischen The Witcher-Entwickler CD Projekt RED zuletzt nicht besonders gut weg. Über die vergangenen Monate hinweg warfen Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter dem Studio schlechte Arbeitsbedingungen, ein chaotisches Management sowie abgehobenes Führungspersonal, das für ein toxisches Klima sorgen würde, vor. Überstunden durch unsinnige Entscheidungen, schlechte Bezahlung und miese Kommunikation, das sind die weiteren Kritikpunkte. Bereits Mitte Oktober reagierten die beiden Mitbegründer Marcin Iwinski und Adam Badowski in einem offenen Brief auf die Anschuldigungen.

In diesem hieß es, dass CD Projekt für weniger stressresistente Zeitgenossen vielleicht nicht der geeignete Arbeitsplatz sei – Engagierte Entwickler, die ihr Herzblut in das Entwickeln scheinbar unmöglich zu realisierender Spieletitel stecken würde, hätten hingegen einen Ort, wo sie sich kreativ voll entfalten könnten. Man sprach auch davon, dass die Arbeit an dem nächsten großen Rollenspiel Cyberpunk 2077 nicht betroffen sei und voll im Zeitplan läge.

Am 9. November hat der YouTuber YongYea das Thema aufgegriffen und auf Basis von Insidern mehr oder minder den Umstand bestätigt, dass die fluktuierende Mitarbeiterzahl und die desorganisierte Führung tatsächlich dafür sorgen, dass Cyberpunk 2077 nicht im Zeitplan liege. Das vor 3 Tagen veröffentlichte Video wurde rund 100.000 Mal geklickt und auch auf Twitter entsprechend rezipiert:

Marcin Przybyłowicz, Game Composer bei CD PROJEKT RED schrieb etwa:


Auf kritischen Einwand des Users AppleFan entgegnete er ein nüchternes “Do not believe everything you read online“ (Glaub nicht alles, was du online so liest)

 

Quelle: Eurogamer/PC-Gamer

Über Martin Pilot 225 Artikel
27 Jahre jung, beschäftige ich mich schon nahezu mein ganzes Leben mit Videospielen und Videospielkultur. Erstmals in Kontakt gekommen mit dem Medium bin ich Anfang der 90er Jahre mit einem Commodore 64 von der Resterampe, wo ich ausgiebig Giana Sisters und die Turrican-Umsetzungen suchtete und immer ein bisschen neidisch zu den Amiga-Besitzern rübergeschielt habe. Mitte bis Ende der 90er Jahre war ich vordergründig im Sega-Lager unterwegs - Bis heute ist die Sega Dreamcast meine liebste Plattform (Shenmue *hrhr*). Ich studiere darüber hinaus Englisch und Geschichte auf Lehramt und bin von meinen Interessen generell sehr auf die Darstellenden Künste fokussiert (Musik/Film/Theater).

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