Destiny: Geld für Gesten

Das Update 2.0.1 enthält ein neues Mikrotransaktionssystem für Bungies populären Koop-Shooter

Destinys gestriger Launch des 2.0.1-Updates bringt neben gewohnten Bugfixes, Questupdates und optimiertem Balancing auch die Einführung eines neuen Transaktionssystems nach altbekannten Prinzipien. Hierzu hat die spielinterne Everversum Trading Company der NPC Tess Everis, die damit neu gestylt ins Spiel zurückkehrt, eine Ladentheke im Turm zur Verfügung gestellt. Neben anderen Offerten bietet Tess dabei auch 18 neue Gesten an – verlangt dafür aber je knapp 200 bis 500 Silberlinge. Silberlinge? Genau. Das Update führt nämlich eine Währung basierend auf Silber ein. Besonders fleißige Guardians bekommen dabei kostenlos einige Ladungen Silber vom System geschenkt, was zum Teil auch bereits geschehen sein soll. Der Betrag soll sich dabei auf rund 400 Silbermünzen belaufen. Für alle anderen bietet Bungie im jeweiligen Store folgende Konditionen für hartes Echtgeld an:

  • 500 Münzen für 4,99€
  • 1000 Münzen (+100 Bonusmünzen) für 9,99€
  • 2000 Münzen (+300 Bonusmünzen) für 19,99€

Die Gesten und Spötteleien können in diversen Situationen oder bei erfolgreichen Gefechten eingesetzt werden. Bungie verspricht jedoch, dass diese rein optional seien und keinerlei Einfluss aufs Spielgeschehen hätten.

Destiny - Die drei Klassen
Destiny – Die drei Klassen

Augenscheinlich folgt das Bezahlsystem damit den Prinzipien eines klassischen Mikrotransaktionssystem. Dieses System wird von Spielern häufig kritisiert, besonders wenn diese bei Vollpreisspielen auftreten und dabei Zugang zu wichtiger Spielerfahrung oder spielerischen Vorteilen bieten. Das System ähnelt dabei durchaus DLCs, meist sind Mikrotransaktionsinhalte jedoch kleiner und punktueller.

Bungie verspricht jedoch, dass es auf Kommentare und Meinungen seiner Community zum neuen System eingehen möchte und betont, dass das System keinen Zugang zu eminentem Spielcontent verwehren würde.

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