Doom läuft auf einer 1998 Kodak Kamera mit einem 2″-Bildschirm

© iD Software

Es ist wieder soweit: Doom läuft auf einem Gerät, das nicht dafür ausgelegt ist. Diesmal handelt es sich um die Kodak DC260, eine Kamera aus dem Jahr 1998. Das Gerät verfügt über einen 2″-Bildschirm mit einer Auflösung von 288×216 Pixel.

Dies geht aus einem Video von Lazy Game Reviews hervor, einem YouTube-Kanal, der die Besonderheiten der Hardware herausstellt. Die Bedienung von Doom auf der DC260 erfolgt über das kleine Steuerkreuz auf der Kamera. Man feuert die Waffe mit dem breiten Schalter ab und öffnet die Türen mit dem Teletaster. Es gibt auch einen Knopf zum Laufen, aber seitwärts zu bewegen scheint nicht möglich zu sein.

Laut Channel Manager Clint Basinger läuft Doomganz gut„. Er fügt hinzu, dass es „ein bisschen wie mein Mac 6100 läuft„. Die Kamera verfügt über eine 66-MHz-CPU, einen 8-MB-RAM und einen 11-kHz-Soundchip. Alles in allem ist der Betrieb ein größeres Hindernis für die Doom-Leistung als die Bildrate. Der kleine Bildschirm kann über den Composite-Video-Ausgang umgangen werden, sodass er beispielsweise auf einem Fernseher wiedergegeben werden kann.

Die Kamera kann die Software ausführen, da sie den PowerPC-Befehlssatz verwendet. Das bedeutet, dass die Installation zusätzlicher Programme möglich ist und jemand diese verwendet hat, indem er Ports von Doom, MAME, MESS erstellt hat. Das bedeutet, dass auch Spiele wie Frogger, Galaga und Pacman gespielt werden könnten.

Doom wird häufiger auf Geräte übertragen, die ursprünglich nicht zum Spielen gedacht waren. Das klassische Ballerspiel läuft auch auf grafischen Taschenrechnern, Druckern, Geldautomaten und als Minispiel im Doom-Spiel.

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