efootball PES 2020 für die PlayStation 4 im Review: Zwischen forderndem Hochglanz-Fußball und konzeptuellen Baustellen

© KONAMI

Tabula Rasa bei der altehrwürdigen Fußballsimulation? Mit der ergänzenden Bezeichnung efootball, die nunmehr prominent vor dem PES steht, soll die frische Ausrichtung von Konamis ewigem Fifa-Konkurrenten verdeutlicht werden: Die Bezeichnung steht nämlich für eine verstärkte Fokussierung auf den eSports-Bereich, in welchem Konami mit den Turnieren sowie der PES League offenbar Wachstumspotential sieht. Rund einen Monat nach Release bleibt aber die Frage, ob und wie sich die Namensveränderung abseits des professionellen kompetitiven Wettstreits auch auf das Casual Spieldesign auswirkt. Denn seien wir ehrlich: Die meisten zocken dann doch lieber solo mit der favorisierten Mannschaft die Meisterschaft durch oder gönnen sich einen entspannten Kick mit den Kumpels auf der Couch. Bietet efootball PES 2020 auch für diese Zielgruppe frische Innovationen und Mehrwerte? Das gilt es in dieser Review herauszufinden.

 

Noch vor knapp über einer Dekade, zu Zeiten von PES 6 galt Konamis Reihe als spielmechanischer Traum, der die ballistische und emotionale Faszination des Sports nahezu perfekt auf die heimische Glotze gebracht hat. Auch PES 2008 vermochte zwei Jahre später noch spielmechanisch am FIFA-Pendant vorbeizuziehen. Doch in der Zwischenzeit hatten sich die Mannen von EA SPORTS nach vorn orientiert – und während die Japaner technisch- und spielerisch stagnierten, KONAMIS ehemaliger Shooting Star des virtuellen Fußballs, Shingo „Seabass“ Takatsuka nunmehr im Hintergrund werkelte, und auch der Wechsel zur FOX-Engine in PES 2014 eher holprig als glatt verlief, wendeten sich viele ehemalige PES-Enthusiasten zum ehemals als Arcade-Kicker verschrienen FIFA ab. Und wo man früher mit Innovationen glänzte, versuchte man dann mit myClub EAs Ultimate Team hinterherzuhecheln, und war im Geschäft mit den Mikrotransaktionen dann doch der ewige Zweite. Nicht zuletzt stand aber auch immer das ewige Lizenz-Drama im Raum – Wo EA und FIFA mit üppigem Lizenz-Portfolio aufwarten konnte, sah das bei Konami immer ein wenig …  durchwachsen aus.

ACHTUNGSERFOLGE

Mit efootball PES 2020 gibt es in der Richtung zumindest einen kleinen Achtungserfolg zu verbuchen: Zwar fehlt die Bundesliga nach wie vor,  und Spieler*Innen müssen mit drei deutschen Vereinen vorlieb nehmen (Schalke 04, Bayern und Leverkusen, die Dortmund-Lizenz aus dem Vorjahr wurde nicht beibehalten), dafür gibt es aber zahlreiche südamerikanische Mannschaften und Ligen. Und während zwar die Champions League-Lizenz immer noch bei FIFA hängt, gibt es dafür wiederum eine offizielle Partnerschaft mit der UEFA – efootball PES 2020 wird das offizielle Videospiel zur EURO 2020 sein, sodass ein kostenlos nachgereichter DLC über 50 Nationalmannschaften nachreicht und dabei die realen Spieler, Trikots und Wappen inkludiert. Zudem liegen die italienische Serie A und die französische Ligue 1 vollständig vor – Juventus Turin ist sogar PES-exklusiv und taucht in FIFA nicht auf. Darüber hinaus gibt es natürlich auch weitere Einzelpartnerschaften mit Clubs wie Celtic Glasgow, Arsenal und Manchester United, Inter- und AC Mailand sowie dem FC Barcelona. Zusätzlich haben wir Kurzum: PES kann es lizenz-technisch nach wie vor nicht mit FIFA aufnehmen, aber man robbt sich kleinschrittig und engagiert heran.

efootball PES 2020-2
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BEHÄBIGER KICK, MIT MEHR TAKTISCHER FINESSE

Und was PES überhaupt erst zu PES macht, blitzt immer wieder im Spiel durch: Denn wo ein FIFA sich nach wie vor recht arcadig anfühlt, und gerade im FIFA 20-Ableger die Offensive gestärkt, und das automatische Stellungsspiel sowie die direkten Zugriffsmöglichkeiten in der Defensive runterrationalisiert worden sind, fühlt sich auch efootball PES 2020 immer noch behäbiger an als der Konkurrent, dafür aber mit mehr taktischer Tiefe und einem grazileren Spielaufbau ausgestattet, wenn man so will. Strategisch klug gesetzte Doppelpässe, bei gleichzeitig maximaler Konzentration auf den anderen Mitspielern – hier ein taktischer Lupfer, da ein tiefer Pass – PES fühlt sich auch in der 2020er Ausgabe schlicht erhabener an als die EA-Konkurrenz – setzt aber ein entsprechendes Maß an Einarbeitungszeit voraus. Ergänzend hinzu kommen die neuen offensiven Spielmechaniken, die Look and Feel auf dem Feld nochmal eleganter gestalten: Da wären zum einen die sogenannten Finesse-Dribblings, die über den rechten Analogstick statt wie beim üblichen Dribbling mit dem Linken getriggert werden und kleine akrobatische Einlagen auf dem Rasen ermöglichen – Kenner werden die Dribblings gezielt und präzise einsetzen können, während Einsteiger sich in bester Buttonmashing-Manier zumindest an der optischen Präsentation erfreuen können.  Das Finesse-Dribbling funktioniert auch erstaunlich intuitiv und verhält sich plausibel, und wurde dem PR-Sprech nach in Kooperation mit Andrés Iniesta vom FC Barcelona entwickelt.  Außerdem gibt es jetzt die Möglichkeit, Schüsse in den freien Raum anzutäuschen oder Pass-Finten zu initiieren, die vor allem im Strafraum der gegnerischen Mannschaft effektiv sind, sowie eine weitere grundlegende Mechanik namens „Inspiration“ – Die besteht vordergründig darin, dass bestimmte „Star“-Spieler besondere Fähigkeiten in Bereichen des Dribblings oder der Passkompetenzen mitbringen, und dass sich die Spieler drum rum entsprechend dynamisch in Position bringen und aktiv auf den „inspirierenden“ Spieler beziehen – Das klingt auf dem Papier ganz cool, ist in der Praxis auch halbwegs gut umgesetzt, aber es geht um Kern doch nur um dezent effizientere Laufwege der KI-Spieler.  Dennoch ist das Inspirations-Feature ein nettes Gimmick, das auf dem Rasen für kleine Komfortschübe sorgt.

Im Vergleich zu PES 2019, das vergangenes Jahr von Ingo besprochen wurde, fühlt sich der 2020er Ableger nochmal spürbar langsamer an – Die Gegner-KI fordert und fühlt sich sehr reaktiv auf jegliche Spieleraktion an und auch die Pässe fühlen sich tatsächlich mechanischer und damit weniger barmherzig an, was Fehler anbetrifft – weil hier nunmehr die eigene Stellung und das eigene Tempo mitberechnet werden, und zwar selbst beim Zuspiel von Kurzpässen. Das wirkt sich positiv auf die Spieltiefe auf: Gefühlt spielt sich efootball PES 2020 komplexer als die Vorgänger der vergangenen 3 Jahre. Zudem wird das Spiel durch die neue Stadion-Kamera dynamischer präsentiert – wenngleich die Kamera hier manchmal ein wenig störrisch wirkt. Spieler*Innen, die sich aber mit der neuen Präsentation nicht anfreunden mögen, können immer noch zur klassischen Weitwinkel-Perspektive umschalten.

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Zusätzlich zum langsameren „Pacing“ ist bei PES 2020 auch ein stärkerer Fokus auf das kinetische Element zu beobachten: Gab es in 2019 schon die Erschöpfungserscheinungen, spielen jetzt Körpergröße und Gewicht sowie anatomische Proportionen eine Rolle – beim Blocken, beim Abdrängen, beim Zweikampf – und auch bei physischen Interaktionen mit dem Ball, der sich ballistisch nach Ein- und Ausfallwinkeln bewegt – Kommt ein Spieler in die Schussbahn eines impactreichen Direktschusses, kann es durchaus sein, dass er ihn voll in die Magengrube bekommt und zusammenklappt. Die Spielphysik ist gleichermaßen beeindruckend und befriedigend, wie zeitweilig unfreiwillig komisch, wenn Spieler teilweise in bizarren Konstellationen ineinander krachen.

Weil dieses unvorhersehbare Element aber auch die KI-Gegner betrifft, fühlen die sich menschlicher an als in den Vorgängern oder den FIFA-Spielen. Es kommt also durchaus mal zu fiesen Eigentoren sowohl auf der menschlichen- als auch der KI-Seite.

Das ist einerseits befriedigend, teilweise auch frustrierend – weil eben so unkontrollierbar. Auffällig ist auch, dass bestimmte Szenarien, die früher statistisch gesehen häufiger in Tor-Situationen gemündet sind, jetzt nahezu kaum noch erfolgsverheißend sind, etwa dann, wenn man sich durch die verschiedenen Ecken-Szenarien probiert und auf ein wenig Chaos im vollbesetzten Strafraum hofft – Hier macht sich dann beinahe spröde Ernüchterung breit.

Kommen wir aber von der Spielmechanik zu einem weiteren wichtigen Teilbereich: Den Modi. Ich habe es ja eingangs erwähnt, gerade als Solo-Spieler war ja die Meisterschaft immer etwas, was als Motivationsträger fungiert hat. Gerade bei den älteren Ablegern war der Modus eine Art Rollenspiel, der den Echtzeit-Fußball, mit RPG-Elementen wie Spielerentwicklung- und Manager-SIM-Elementen wie Transfers und Vereinsausbau vermengte. Später hat man den Part zugunsten der ganzen MyClub- und League-Inhalte eher auf Game as a service-Bereiche umgemünzt, die Offline- und Online-Spiel miteinander verzahnen.

EMOTIONAL FADE MEISTERSCHAFT

In PES 2020 sind die komplexen Menüs einer beinahe durchweg grafischen Inszenierung gewichen – Statt uns im Editor einen Trainer zusammenzubasteln, wählen wir einen von 16 vorgefertigten Coach, in dessen Rolle wir schlüpfen – hier stehen etwa bekannte Gesichter wie Diego Maradona oder Lothar Matthäus zur Auswahl. Mit denen kümmern wir uns um (tatsächlich authentisch gestaltete) Finanzierungspläne, und wählen im Rahmen von animierten Pressekonferenzen aus Multiple-Choice-Fragenkatalogen die Kursrichtung unseres Vereins (entweder ein reales Team oder das originale PES United in einer fiktionalen Liga – davon abhängig sind auch die spezifischen Spielziele) aus – etwa die spezifischen Saisonziele oder Maßnahmen, die man gegenüber der Presse ausformuliert. Auf die konkreten Echtzeit-Mechaniken wie Konter-Spiel, Zweikampf, Pressing- Defensivstellungsspiel – oder die Inspirations- und Finesse-Features kann man aber nicht eingehen, man kann lediglich so Worthülsen wie „sauber“, „spektakulär“ oder „zurückhaltend“ nutzen, um die Ausrichtung des Spiels zu definieren.

Im Wesentlichen zählen dann aber weitgehend doch die Ergebnisse auf dem Feld: Bei Niederlagen fallen die Sanktionen des Spielsystems aber spürbarer aus, die Regeln sind also strenger als in den Vorgängern.

Die Inszenierung der Meisterschaft ist aber aufgrund der genannten Aspekte nach wie vor meist spannungsarm und dröge – daran ändert auch nichts, dass der Trainer jetzt am Spielfeldrand mitfiebert. Trotz grafischem Unterbau ist sowohl die grafische Präsentation als auch die Erzählung zu statisch. Nur bei den sich schrittweise entwickelnden Derby-Spielen wird sowas wie Emotion aufgebaut, wenn die Zuschauerreaktionen intensiver ausfallen als sonst, die KI härter zu Werke geht und man darauf hingewiesen wird, bestimmte Spieler im Kader zu schonen. Erzählerisch passiert nach den Derby-Spielen aber schlicht und ergreifend nichts.

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Zudem legt der derzeitige Platzhirsch FIFA immer noch vor, wenn es um die relevanten Dinge geht: Die Einstellungen in den Transferverhandlungen sind limitiert, so Dinge wie Ablösesummen oder Gebote werden via Regler eingestellt und auch verschiedene Vertragsmodelle- und Klauseln wie im Primus gibt es nicht.

ABER bei aller Kritik: Im Prinzip muss bei der Meisterschaft tatsächlich primär an der emotional involvierenden Narration und Inszenierung gearbeitet werden. Konami ist hier trotz dem Vorwurf der Fadheit auf dem richtigen Weg – Die fordernde Gegner-KI, die Spielemotion in den Derbies und auch die authentisch aufbereiteten Finanzen sind gelungen – unterm Strich gibt es aber zu wenige Neuerungen, die mit dem Überbau kaschiert werden wollen.

Schlimmer, weil komplett vernachlässigt sieht es beim klassischen Karriere-Modus aus: Hier hat sich in den vergangenen Jahren schlicht nichts getan, die komplett lineare Karriere wird ohne jegliches inhaltliches wie optisches Feedback absolviert. Ich weiß gar nicht, warum man den Modus überhaupt noch am Leben erhält, wenn er derart wenig gepflegt wird.  

Und so bleiben letztlich für kompetitive Spieler schlicht noch die Online-Ligen, auf die Konami viel Wert legt und wo dann auch die großen Preis- und Werbegelder verschüttet werden, und Online- und Offline-Wettbewerb im eSport-Sinne deutlich enger miteinander verzahnt werden.

Das MyClub-Ding lasse ich an dieser Stelle bewusst aus – ebenso wie FIFA Ultimate Team kann ich den Reiz dieser umsatzträchtigen Vollpreis-Tombola nicht nachvollziehen. Zu Gute halten muss man Konami hier lediglich, dass der Mikrotransaktionsbereich und der reguläre Bereich klar voneinander getrennt sind, ganz im Gegenteil zu den jüngeren 2K Games-Sportspielen etwa – Aber im Kern wird man auch hier mit Echtgeld-Angeboten zugeschmissen in Form von Boni- Gewinnen- Münzen- und anderen virtuellen Nichtigkeiten. In Zeiten, in denen ein Jan Böhmermann berechtigterweise die Machenschaften hinter einem Spiel wie Coin Master kritisiert, wirkt so ein Modus in einem Vollpreis-Titel schlicht befremdlich, zumal das Ganze im Kern wirklich wie so ein überteuertes Panini-Sammelalbum aufgebaut ist. Das ursprüngliche Meister-Liga-Team wird als Fundament genommen, damit man randomartig gegen echtes Geld neue prominente Spieler zieht, wie bei einem Booster-Draw. Mit einer echten Fußball-Simulation hat dieser Lootbox-Schmarn nichts zu tun. Ich verstehe, dass Konami nicht mehr allzu viele starke Zugpferde im Portfolio hat und der MyClub-Modus ein lukratives Geschäftsmodell ist, aber lieber wäre es mir, wenn man desolate Baustellen wie den Karriere-Modus grundrenoviert, oder wenn man MyClub schon beibehält, dass man dem ganzen eine spielmechanisch stark ausgebaute Basis spendiert – etwa mit dem PES Manager von 2006 als geistiges Vorbild.

Fazit:

Spielmechanisch ist efootball PES 2020 über alle Maße erhaben – Mehr noch als die Vorgänger, zelebriert der aktuelle Ableger einen hochgradig taktischen- und gleichermaßen grazilen Fußball. Das Ding spielt sich bedächtiger als die Vorgänger und hebt sich damit noch ein Stückchen weiter vom arcadigen FIFA-Fußball ab. Die neuen Mechaniken wie Finesse-Dribblings und Inspiration sorgen für mehr Eleganz auf dem Platz und integrieren sich nahtlos in das sehr kinetisch gehaltene Spiel – Anatomische Proportionen- Gewicht- Körperstatur spielen hier eine unmittelbare Rolle und fühlen sich ebenso natürlich, wie zeitweilig frustrierend an. Und auch die Gegner-KI ist ausgeklügelt und verhält sich meistens ausgesprochen clever, sodass die Partien nur selten ein Spaziergang sind. Leider werden aber genau diese Elemente weder aktiv in die Meisterschaft noch ins Training- und erst recht nicht in die desolate Karriere eingebunden oder in irgendeiner Form thematisiert. Von der Karriere brauchen wir gar nicht zu sprechen, da ist seit den letzten Jahren praktisch nichts passiert, bei der Meisterschaft hingegen wurde vollmundig versprochen, dass man sie rundum erneuert habe – Ja, am grafischen Überbau wurde gearbeitet. Ein animierter Lothar Matthäus in einer Pressekonferenz mit Multiple Choice-Antwortoptionen ist eine nette Sache, aber unter der Haube ist faktisch echt wenig passiert und wenn man den Sport emotional greifbar machen will, gerade für Solisten, dann sollte man sich eben an einer erzählerisch reiferen Dramaturgie- und Regie versuchen, zumal bei Dingen wie Transfers immer noch viele Optionen, die FIFA etabliert hat, und die mittlerweile Standard sein sollten, fehlen. Über MyClub brauchen wir gar nicht zu reden: Das ist einfach nur freches Glücksspiel, welches viel zu erfolgreich ist.

Ich würde mir wünschen, dass trotz verstärktem Schwerpunkt auf den eSport-Bereich, eben auch mal die alten Modi wirklich in einem komplett durchdachten und nicht halbherzigen Maße rundum erneuert werden. Das spielmechanische Potential für den alten Ausnahmestatus der Serie ist zu spüren, jetzt muss es sich bloß noch im großen Ganzen manifestieren.

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  • Grafik
  • Sound
  • Spielmechanik
  • Umfang
  • Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger
  • Multiplayer
  • Einbindung von Mikrotransaktionen
3.4

Fazit

Spielmechanisch ist efootball PES 2020 über alle Maße erhaben – Mehr noch als die Vorgänger, zelebriert der aktuelle Ableger einen hochgradig taktischen- und gleichermaßen grazilen Fußball. Das Ding spielt sich bedächtiger als die Vorgänger und hebt sich damit noch ein Stückchen weiter vom arcadigen FIFA-Fußball ab. Ich würde mir aber wünschen, dass trotz verstärktem Schwerpunkt auf den eSport-Bereich, eben auch mal die alten Modi wirklich in einem komplett durchdachten und nicht halbherzigen Maße rundum erneuert werden. Das spielmechanische Potential für den alten Ausnahmestatus der Serie ist zu spüren, jetzt muss es sich bloß noch im großen Ganzen manifestieren.

 

Über Martin Pilot 429 Artikel
27 Jahre jung, beschäftige ich mich schon nahezu mein ganzes Leben mit Videospielen und Videospielkultur. Erstmals in Kontakt gekommen mit dem Medium bin ich Anfang der 90er Jahre mit einem Commodore 64 von der Resterampe, wo ich ausgiebig Giana Sisters und die Turrican-Umsetzungen suchtete und immer ein bisschen neidisch zu den Amiga-Besitzern rübergeschielt habe. Mitte bis Ende der 90er Jahre war ich vordergründig im Sega-Lager unterwegs - Bis heute ist die Sega Dreamcast meine liebste Plattform (Shenmue *hrhr*). Ich studiere darüber hinaus Englisch und Geschichte auf Lehramt und bin von meinen Interessen generell sehr auf die Darstellenden Künste fokussiert (Musik/Film/Theater).

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