gamescom 2019: Zu Gast bei: Daedalic Entertainment: A Year of Rain

©Daedalic Entertainment

Wer sagt eigenetlich, dass RTS ein totes Genre sei? 2020 ist auf jeden Fall das Jahr in dem jeder Zweifel aus der Welt geschaffen wird, denn mit A Year of Rain bringen Daedalic Entertainment, die Macher von Deponia und Edna bricht aus, ein Fantasystrategiespiel auf den Markt, dass es mit der großen Genreikone Warcraft 3 aufnehmen will. Und um die Presse von diesem gewaltigen Vorhaben zu überzeugen bekamen wir von Otaku Lounge die Gelegenheit mit den Entwicklern von A Year of Rain zu sprechen und an einem Multiplayergefecht mit drei anderen Journalisten zu teilzunehmen. Und als echte Otakus hat unser Team natürlich den Sieg davongetragen.

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Aber kommen wir erstmal zurück zum wesentlichen. A Year of Rain ist, ähnlich wie Warcraft, angesiedelt in einer Fantasywelt in der die drei Fraktionen House Rupah (eine Union aus Menschen, Zwergen und Elfen), Undead und Nomads (die habe ich leider gar nicht sehen können) in einen Krieg verwickelt sind. Wie genau sich die Story im Spiel entwickelt, konnte ich noch nicht erfahren, fest steht aber, dass jede Fraktion eine eigene Storykampagne bekommt.

Spieler des Blizzardgames fühlen sich auch sofort heimisch, denn sowohl das Interface, als auch das Ressourcensystem fühlen sich sofort vertraut an. Man startet also mit einer von drei Heldenklassen, von denen jedes Volk je eine Tank, DPS und Mage-Klasse hat, einer Base, einem munteren Arbeiter und begrenztem Supply. Von da an geht es wie gewohnt los, man schickt die Arbeit Ressourcen abbauen, Helden können schonmal kleinere Mobs verhauen um XP zu gewinnen und dann baut man sich nebenher die eigene Basis auf. Ab hier beginnt A Year of Rain sich von seinem Vorbild abzulösen. Zum einen gibt es hier ein tolles Quality of Life Update, denn das Spiel schlägt einem direkt Build-Orders vor, wie man sie aus dem kompetitiven Turnierspielen kennt. Man kann bereits jetzt aus 2 verschiedenen Wegen auswählen und die, ähnlich wie die Combos bei einem Beat-em-up, einfach auf dem Bildschirm einblenden. Und dann ist da natürlich noch das Alleinstellungsmerkmal von A Year of Rain: Der Coopmodus. Egal, ob Multiplayergefecht oder Kampagne, man spielt stets mit einem weiteren Partner. Das kann natürlich ein menschlicher Mitspieler sein, im Zweifelsfall übernimmt aber auch die KI diesen Part. Um dafür zu sorgen, dass die Partner sich gegenseitig unterstützen ist im Multiplayer übrigens auch sofort das Match beendet, wenn einer der Partner alle seiner Gebäude verliert.

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Mir hat das Spiel enorm viel Spaß gemacht, denn zum einen fühlt man sich als alter RTS-Hase sofort heimisch, zum anderen ist das Design und Gameplay doch anders genug um nicht langweilig zu sein. Ich habe vorher noch nichts von A Year of Rain gehört, aber nach dem überzeugenden Ersteindruck habe ich das Spiel definitiv auf meinem Wunschzettel!

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