gamescom 2020: Die Messe kann physisch nicht stattfinden

© GamesCom/Kölnmesse

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte Pläne für eine „schrittweise und vorsichtige Lockerung strenger Coronavirus-Maßnahmen“ an, damit einige kleine Unternehmen in den kommenden Wochen wiedereröffnet werden können.

Das Verbot großer öffentlicher Veranstaltungen durch das Land wurde jedoch verlängert, und dies wird eine radikale Veränderung für die deutsche Spielekonvention gamescom bedeuten.

Eine offizielle Pressekonferenz bestätigte die Informationen, dass die gamescom 2020 nicht vom 25. bis 29. August auf der Messe Köln stattfinden wird.

Die Veranstalter der gamescom wollten über die Durchführung in Köln noch entscheiden. Letztendlich hat die Bundesregierung die Entscheidung für sie getroffen.

In der Tat geben die meisten deutschen Nachrichtenagenturen an, dass die Bundesregierung bekannt geben hat, dass große Kundgebungen in Deutschland bis zum 31. August 2020 verboten bleiben. Die gamescom, die vom 25. August bis 29 stattfinden sollte, kann so nicht ihre Türen öffnen. Ein schwerer Schlag für die Show und ihre Besucher, die die Organisatoren erwartet hatten.

Mit hunderttausenden von Besuchern ist die gamescom jedes Jahr ein gigantisches Ereignis. Die jährliche gamescom Messe ist öffentlich und zieht viele Fans an. Im vergangenen Jahr waren es 373.000.

Am 31. März gaben sie an, die Arbeit an digitalen Formaten zu beschleunigen und eine virtuelle gamescom zu veranstalten.

Die gamescom bestätigt via Twitter ihre Absicht, die Messe digital zu organisieren:

„Auch wenn derzeit nicht alle Details bekannt sind, gilt das nationale Verbot für Großveranstaltungen bis Ende August Dies wird sich auch auf die Planung der gamescom 2020 auswirken, sodass die gamescom 2020 sicher in digitaler Form stattfinden wird! Wir werden in Kürze weitere Informationen bereitstellen.“

Die Organisation hatte zuvor beschlossen, die digitalen Teile der Messe zu erweitern. Jetzt betont sie, dass die digitale Variante auf jeden Fall fortgesetzt wird.

Alle Ticketkäufer erhalten ihr Geld zurück, teilte die Organisation kürzlich mit.

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