Gerücht: Steht Sony in Verhandlungen mit Bethesda/ZeniMax, um diese bald aufzukaufen?

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© Bethesda/ZeniMax

Seit etwa einer Woche zirkuliert, ausgehend von Reddit, das Gerücht, dass Sony Bethesda Softworks mitsamt dem ZeniMax Mutterkonzern aufkaufen wolle. Der User, von dem diese vermeintlichen Infos stammen sollen, trägt den wenig originellen Namen zenimaxinsider.

Er schreibt, die Verhandlungen zwischen Sony und Bethesda/Zenimax würden Ende dieses Monats bzw. Anfang Februar abgeschlossen werden.

Zudem schreibt er, dass die Entwicklung des Sci-Fi Rollenspiels Starfield erst drei Monate zuvor auf Pause gesetzt worden sei. Grund dafür sei die Priorisierung von The Elder Scrolls 6 als Prestigeprojekt, das voraussichtlich für einen Release in 2022 geplant sei.

Auch Fallout-Remakes seien für dieses Jahr geplant – Während ein Remaster von Fallout 3 bereits abgeschlossen sei und im Sommer für alle Konsolen erscheinen solle, arbeite ein wohlbekanntes Entwicklerstudio für Portierungen an Remakes von Fallout 1 & 2 im Stile der Bethesda-3D-Einträge.

Zudem betont er, dass Starfighter keinesfalls komplett eingestellt worden sei, sondern dass die Entwicklung lediglich zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen würde.

Obschon die Informationen natürlich nach Fake klingen, und von der Reddit-Community auch eher unwohlwollend als solches gewertet werden, gibt es mindestens einen weiteren User namens peepmymixtape, der behauptet, dass die Verschiebung von Doom Eternal und dem Wastelanders-Update für Fallout 76 im Zusammenhang mit den Sony-Verhandlungen stehen könne und dass ein diesbezüglicher Post im Fallout 76-Subreddit merkwürdig schnell verschwunden sei.

Auf die Reaktion hin, dass Bethesda ihre PC-Wurzeln nicht hinter sich lassen würden, entgegnete er mit dem Verweis auf Sonys jüngere Pläne, First-Party-Titel auch auf dem PC umzusetzen.

Tatsächlich wirkt der ganze Leak eher wie eine Reaktion auf Microsofts Aufkaufaktionen von bekannten (aber deutlich kleineren) Rollenspielstudios wie Obsidian und inXile Entertainment und Team Ninja, die künftig exklusiv für Microsoft-Plattformen entwickeln werden.

Andererseits weiß man, dass Starfield tatsächlich Schwierigkeiten in der Entwicklung bereitet und dass Fallout 76 ein vergleichsweise monumentaler Flop für Bethesda war, und auch die Verschiebung von Doom Eternal und Doom 64 könnte ein Indiz für firmeninterne Probleme sein. Auch wenn die Gerüchte also weithergeholt scheinen, vielleicht ist an ihnen mehr dran, als man denken könnte.

Sollten sie zutreffen, wäre das für Microsoft eine relativ große Watsche, wenn Sony sich populäre Franchises wie Elder Scrolls, Fallout und Doom aneignen würde.

Über Martin Pilot 429 Artikel
27 Jahre jung, beschäftige ich mich schon nahezu mein ganzes Leben mit Videospielen und Videospielkultur. Erstmals in Kontakt gekommen mit dem Medium bin ich Anfang der 90er Jahre mit einem Commodore 64 von der Resterampe, wo ich ausgiebig Giana Sisters und die Turrican-Umsetzungen suchtete und immer ein bisschen neidisch zu den Amiga-Besitzern rübergeschielt habe. Mitte bis Ende der 90er Jahre war ich vordergründig im Sega-Lager unterwegs - Bis heute ist die Sega Dreamcast meine liebste Plattform (Shenmue *hrhr*). Ich studiere darüber hinaus Englisch und Geschichte auf Lehramt und bin von meinen Interessen generell sehr auf die Darstellenden Künste fokussiert (Musik/Film/Theater).

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