Halo: Fall of Reach Review

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Ausnahmsweise haben wir mal kein Spiel getestet sondern einen „Film“ zu einem Spiel. Und zwar Halo: Fall of Reach. Fall of Reach ist die Vorgeschichte zu Halo und erklärt die Hintergrund Geschichte der Spartans und deren Entstehung. Der „Film“ der eigentlich aus 3 Teilen besteht und aus der Sicht 3er Spartans erzählt wird und hält sich an das Buch Schlacht um Reach deckt aber leider nicht die gesamte Geschichte ab. Sonst währe der „Film“ auch wesentlich länger geworden und hätte noch ein paar tiefere Einblicke in das Spartan Programm bekommen, zumindest diejenigen die das Buch nicht gelesen haben. Die Größte Überraschung für Halo Fans ist wahrscheinlich das man den Master Chief ohne Helm sieht wenn auch nur als Kind und Jugendlichen.

Der Umfang der DVD/Blu Ray ist dabei sehr (Achtung Wortwitz) Spartanisch ausgefallen. Als Bonus gibt es nur 2 Trailer von Fall of Reach und ein paar Concept Arts die mit Musik unterlegt sind. Vom Umfang her verglichen mit den anderen Halo Filmen kann Fall of Reach nicht mithalten. Vor allem nicht bei der Lauflänge, während Halo : Forward into Dawn und Halo Nightfall auf je 90 Minuten Lauflänge und jede Menge Extras kommen, bleibt Fall of Reach mit 62 Minuten Laufzeit und knapp 10 Minuten Extras weit zurück.

Hinzu kommt das die Qualität des Films bzw der Animationsqualität stark schwankt. Die Charakter sind teilweise sehr spärlich animiert und wirken ein wenig ruckelig bei Bewegungungen. Und das Design der Figuren errinert sehr stark an Halo 1 auf der ersten Xbox was an den recht schwachen Texturen liegt die genutzt werden. Die Hintergründe vor denen sich die Figuren sich bewegen sind sehr Steril, sehr selten ist im Hintergrund mal ein wenig Bewegung, egal ob auf einem Planeten oder einem UNSC Schlachtschiff. Das hat man bei den Kurzgeschichten bei Halo Legends wesentlich besser hinbekommen. Dort wirken, egal bei welcher Kurzgeschichte, die Szenen lebendiger weil im Hintergrund etwas passiert.

Die Synchronisation ist wieder rum besser gelungen. Die Stimmen passen zu den Figuren auch wenn man als Halo Spieler sehr irritiert ist das für Doktor Halsey eine andere Stimme verwendet wird als in den Spielen. Aber was dann beim genauen hinsehen und hinhören dann doch auffällt das die Figuren die Lippen noch weiterbewegen aber der Stimme den Satz beendet hat. Aber das fällt selten wirklich auf und ist zu verschmerzen.

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  • 7/10
    Story - 7/10
  • 7/10
    Ton/Musik - 7/10
  • 4/10
    Bildqualität - 4/10
6/10

Kurzfassung

Halo: Fall of Reach lohnt sich wirklich nur für Halo Fans um ein wenig mehr von der Hintergrund Geschichte zu erfahren. Für alle anderen die sich bisher nicht mit dem Halo Universum auseinander gesetzt haben sollten lieber die Finger von Fall of Reach lassen oder das Buch Schlacht um Reach von Eric Nylund lesen. Davon hat man wesentlich mehr als von dem „Film“.Oder zu einem der anderen Halo Filme greifen. Das einzige was die Sache ein wenig Rausreißt, zumindest für Fans, ist das Steelbook was sehr schön gemacht ist aber die schlechte Qualität nicht ausgleichen kann. Wer sich das ganze doch ansehen möchte sollte abwarten bis der Film irgend wo im Angebot ist, 15€ sind definitiv zuviel für das gebotene. Abschließend lässt sich nur sagen das sehr viel Potenzial verschenkt wurde.

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