Interview mit Mike Coeck von Cybernetic Walrus

Cybernetic Walrus ein kleines Indiestudio aus Belgien, arbeiten zurzeit an Antigraviator einem Anti-Schwerkraft-Rennspiel. Das wird zwar noch eine Weile in Entwicklung sein, aber ihr könnt schon jetzt hier die Demo herunterladen und spielen. Es gibt schon drei Strecken und mir persönlich hat es trotz kleinerer Bugs und einem fehlenden Multiplayermodus eine Menge Spaß gemacht und die Grafik ist für ein so kleines Spiel wirklich hervorragend.

Netterweise hat sich Entwickler Mike Coeck bereit erklärt, einige unsere Fragen zu beantworten:

Würdest du zuallererst dich und dein Studio vorstellen?

Mein Name ist Mike Coeck, ich bin 41 Jahre alt und ich habe mich mit 38 dazu entschieden noch mal zur Schule zu gehen, um einen Bachelor Abschluss zu machen.
Ich denke, es ging darum meinem Traum zu folgen und ein Hobby zu meinen Beruf zu machen.
In der Schule habe ich drei sehr talentierte junge Menschen getroffen. Dovydas Budrys und Szabolcs Csizmadia zwei unglaubliche 3-D-Designer und Pieter D’hont ein Kerl, der einfach alles über Mathe und Physik weiß, was es zu wissen gibt.
Zusammen haben wir uns dazu entschlossen, Cybernetic Walrus zu gründen.

Warum habt ihr euch für diese Art Spiel entschieden?

Antigraviator ist ein Anti-Schwerkraft-Rennspiel. Inspiriert wurden wir von Klassikern wie Wipeout oder F-Zero. Gestartet hat es als ein Projekt in der Schule und wir wollten etwas anderes machen als die meisten anderen Studenten, deshalb haben wir uns für ein Rennspiel entschieden.

Was unterscheidet es von ähnlichen Spielen? Warum sollten Spieler Antigraviator wählen?

Naja, wir haben auch ein bisschen Split Second hinzugefügt. Während des Fahrens kann man Fallen aktivieren die Gegner behindern. Außerdem haben wir einige Strecken mit mehreren möglichen fürs Weiterfahren das kann man jetzt schon im Wüstenlevel sehen. Zu guter Letzt gäbe es dann noch den Splitscreenmodus, in dem bis zu vier Spieler an einem PC gegeneinander fahren können.

Wie plant ihr, auf der Demo aufzubauen?

Zurzeit arbeiten wir an verschiedenen Strecken, einigen Fahrzeugen und dem online Multiplayer. Den werden wir auch in einer geschlossenen Alpha oder Beta testen. Backer unseres Kickstarter können sich jetzt schon einen Platz für diese Tests sichern.

Habt ihr euch schon für einen Preis entschieden?

Wir gehen zurzeit von einem Preis von 22.99 € auf Steam und Xbox One aus.

Auf eurer Kickstarterseite steht, dass ihr finanzielle Unterstützung von eurer Regierung erhalten habt. Warum habt ihr euch entschieden, dafür zu bewerben? Wie habt ihr es geschafft, sie zu erhalten?

In Belgien gibt es VAF, das steht für „flämischer Fonds für audiovisuelle Medien“. Diesen gibt es schon ziemlich lange, und obwohl er eher bekannt dafür ist, die Filmindustrie mit Geld zu unterstützen gibt es seit einigen Jahren auch ein Programm für Videospiele. Wir haben uns dazu entschlossen uns zu bewerben, da ein Spiel wie unseres alles in allem etwa 200000 € kosten wird. Das ist sehr viel Geld für vier Studenten.

Was waren eure Erwartungen zu der Kickstarterkampagne? Seid ihr über- oder unterwältigt?

Wir haben natürlich gehofft, dass es finanziert wird, aber wir wussten auch schon beim Erstellen der Kampagne, dass wir uns nicht genug Zeit gelassen haben und wahrscheinlich nicht die nötige Community hatten. Das ändert sich jedoch gerade durch unsere Demo. Diese wurde schon etwa 7500-mal heruntergeladen und möchte jedem der das hier liest dazu einladen das auch zu tun.

Habt ihr einen Plan, sollte eure Kampagne nicht erfolgreich sein?

Der Plan ist diesen Teil dann selbst zu finanzieren. Wir werden wahrscheinlich das Erscheinungsdatum nach hinten verschieben müssen, aber nicht das Ende des Projekts sein. Dafür haben wir zu viel Zeit und zu viel Aufwand in Antigraviator gesteckt.

Gibt es schon Pläne für die Zukunft nach Antigraviator?

Ja, wir haben schon einige Pläne. Aber natürlich hängt viel von dem Erfolg von Antigraviator ab. Falls es gut gehen sollte, können wir direkt mit den Arbeiten am nächsten Titel beginnen. Falls nicht werden wir etwas Auftragsarbeit erledigen müssen, um auf diese Weise ein Budget für das nächste Spiel zu sammeln.

 

Hier gibt es  den Trailer zu Antigraviator:

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