Kein Scherz: Der Razer Toaster soll tatsächlich kommen

© Razer

Was ursprünglich als launiger Aprilscherz begann, soll schon bald Realität werden. Der Razer Toaster, vormals unter dem Namen Project Breadwinner bekannt, soll schon bald die Welt der Memes verlassen und ein greifbares, echtes Produkt werden, dass euren derzeitigen Otto-Normal  08/15-Toaster vermutlich obsolet werden lässt.

Razer CEO Min-Liang Tan gab damit absurderweise den Wünschen etlicher Fans nach, die ihn jahrelang auf Facebook bezüglich des möglichen Toasters anschrieben: „Ich werde ein Team von Designern und Ingenieuren/Technikern zusammenstellen. Es wird einige Jahre dauern, aber ich werde sicherstellen, dass ihr über die Fortschritte informiert werdet“, so Tan sinngemäß.

Die Ankündigung kam kurz nachdem die Facebook-Gruppe „Give us the Razer Toaster“ die magische Grenze von über einer Million Likes erreichte – bzw. über 45.000 Likes und 12 gestochene Tattoos zum Zeitpunkt dieses Artikels (ja, echte Tattoos von einem Toaster auf richtiger Haut), die jeweils auch noch 100.000 Likes ernteten. Und natürlich gehört Mark Withers, der Seitenmanager, auch zu den stolzen Trägern eines solchen Tattoos.

Das Meme und auch die Dynamik dieses ganzen Phänomens kommen nicht von ungefähr: 2013 machte Withers einen Deal mit Tan aus: Sollte er eine Million Likes auf seiner Seite zusammenbekommen, dann würde der CEO des Unternehmens einen Weg finden, den Toaster zu realisieren. Unklar bleibt, woher die 100.000 Likes für den Beitrag stammen (möglicherweise von Tan selbst). Klar bleibt hingegen, der Toaster kommt.

Aber was kann man von einem Toaster aus dem Hause Razer erwarten? Voll programmierbare RGB Beleuchtung? Oder die Möglichkeit, den Gamer Tag ins Weißbrot zu toasten? Wir dürfen gespannt sein!

Über Martin Pilot 334 Artikel
27 Jahre jung, beschäftige ich mich schon nahezu mein ganzes Leben mit Videospielen und Videospielkultur. Erstmals in Kontakt gekommen mit dem Medium bin ich Anfang der 90er Jahre mit einem Commodore 64 von der Resterampe, wo ich ausgiebig Giana Sisters und die Turrican-Umsetzungen suchtete und immer ein bisschen neidisch zu den Amiga-Besitzern rübergeschielt habe. Mitte bis Ende der 90er Jahre war ich vordergründig im Sega-Lager unterwegs - Bis heute ist die Sega Dreamcast meine liebste Plattform (Shenmue *hrhr*). Ich studiere darüber hinaus Englisch und Geschichte auf Lehramt und bin von meinen Interessen generell sehr auf die Darstellenden Künste fokussiert (Musik/Film/Theater).

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