People Can Fly und Square Enix: OUTRIDERS

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Auf der E3 2019 hat Square Enix viele Titel angekündigt. Die meisten erinnern sich wahrscheinlich an das Remake von Final Fantasy VII oder an die Marvel Avengers-Installation. Jedoch wurden auch andere Veröffentlichungen angekündigt, die nicht außer Acht gelassen werden sollen, wie zum Beispiel der Third-Person-RPG-Shooter Outriders aus dem Hause People Can Fly. Die polnische Entwicklungsfirma könnte vielen wegen Spielen wie Gears of War, Bulletstorm oder Fortnite bekannt sein.

 

Story:

Outriders lehnt sich an ein sehr beliebtes Thema an: Die Erde ist kaputt, die Menschheit muss sich einen neuen Lebensraum suchen. Umgesetzt wird dies durch Überlebende, die in Schlafschiffen ins All geschickt werden, wo sie auch einen vielversprechenden Planeten finden: den Planeten Enoch. Jedoch muss vor der Landung noch überprüft werden, ob alles sicher ist, und keine Gefahren drohen. Hier kommen die sogenannten Outrider ins Spiel: Sie sollen sicherstellen, dass der Planet bewohnbar ist. Anfangs erscheint ihnen auch alles sicher, jedoch gibt es auch seltsame Messwerte, die noch genauer überprüft werden müssen. Trotzdem wird der Landebefehl gegeben, und die Zivilisten setzen viel zu früh Fuß auf Enoch. Im Anschluss daran lässt sich „Die Anomalie“, ein Energiesturm, auf sie herab. Die Folge: Manche werden getötet, manche verändert und alle Technologie wird unbrauchbar. Um einen verletzten Outrider am Leben zu erhalten, wird er in einen 30-jährigen Kälteschlaf versetzt. Als er wieder aufwacht, ist der Planet sehr stark verändert: Gräber, Verwüstung und unter den Überlebenden herrscht Barbarei. Doch auch der Outrider hat sich verändert: Mit neuen Kräften erkundet er die Welt und versucht rauszufinden, was passiert ist.

 

Gameplay:

Nachdem der oben erklärte Prolog abgeschlossen ist, muss man eine Klasse wählen, die man dem Outrider zuweist. Zur Wahl stehen:
Der Pyromant verwendet Feuer und Flammen als Angriff.
Der Illusionist, dessen Stärke Geschwindigkeit und Zeitmanipulation sind, wodurch er schnell und hochbeweglich ist.
Der Verwüster nutzt rohe Gewalt, Manipulation der Schwerkraft, und eine undurchdringliche Rüstung zu seinem Vorteil.
Heilen kann man sich durch erfolgreiche Angriffe.
Aus verschiedenen Quellen lässt sich schließen, dass es noch eine vierte Klasse geben soll, Details dazu sind jedoch noch nicht bekannt.
Der Kampf ist herausfordernd, da die Gegner sowohl menschlich als auch unmenschlich und sehr wehrhaft sein sollen und auch Granaten werfen können. Daher scheint es wichtig zu sein, die Klasse seines Charakters bewusst auszuwählen und deren Eigenschaften passend einzusetzen. Dementsprechend wird wohl kein Spiel wie das andere sein: Selbst angepasste Charaktere mit unterschiedlichem Aussehen, einzigartige Skills und Spielmethoden.

Aber auch der RPG-Aspekt wird nicht außer Acht gelassen: Durch Gespräche mit NPCs (nicht spielbare Charaktere), erzählerischem Fokus auf Handlungen, vielen Nebenquests, erkundbaren Umgebungen und die Individuelle Anpassung der Charaktere mithilfe von klassenbezogengen Skill-Trees bekommt man das volle Rollenspiel-Paket. Es wird auch die Möglichkeit geben, Antworten in Gesprächen zu beeinflussen, wobei dies wohl nicht den Spielablauf ändern wird.

 

Trailer:

Aus dem Trailer geht hervor, dass es wohl abgesehen von den Überlebenden der Erden auch unmenschliche Wesen gibt, gegen die die Outrider antreten müssen. Jedoch muss man nicht alleine gegen sie antreten, da das Spiel Drop-In-Drop-Out-Koop anbietet, was bedeutet, je nach Belieben kann man Freunde einladen, und dann solo wieder weiterspielen.
Auch die Grafik des Trailers und verschiedener Gameplay-Videos deuten an, dass man sich auf gutes Design und Spielfluss freuen darf.

 

Outriders soll Ende 2020 für Xbox One, Xbox Series X, PS4, PS5 und PC erscheinen.

 

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