PlayStation VR: Weniger hochwertig als unser Produkt, sagt Oculus Gründer Luckey

PlayStation VR 2

Jüngst wurde der stolze Vorbestellerpreis der Oculus Rift enthüllt. Mit einem Endpreis um die 700 Euro kommt das VR-Headset als absolutes Luxusprodukt daher. Nun hat Palmer Luckey, Oculus VR Gründer, in einem aktuellen Interview Worte zur Konkurrenz durch Sony’s PlayStation VR gefunden.

Laut Lucky könne die PlayStation VR technisch nicht mit der Rift mithalten. Auch sei die Rechenleistung der PlayStation 4 nicht annähernd auf dem Niveau eines für die Oculus empfohlenen Gaming-PCs. Unerwähnt blieb allerdings, dass bei der PS VR eine Box mitgeliefert wird, die die Konsole bei den nötigen Berechnungen unterstützen wird.

Dennoch findet Luckey auch Lob für den Konkurrenten und räumt ein, dass es sich bei Sony’s Brille um ein gutes Produkt handele, welches jedoch eine andere Zielgruppe als die Oculus Rift anspreche. Die Märkte für beide VR-Systeme seien grundverschieden: Spieler die eine PS4 besäßen, jedoch keinen aktuellen PC, seien kaum gewillt eine zusätzliche Investition von 1500 Euro für die Rift zu tätigen, so dass sich Oculus und Sony nicht in die Quere kämen.

Inwieweit diese Theorie von Luckey den Tatsachen entspricht, lässt sich wohl erst nach dem offiziellen Verkaufsstart wirklich einschätzen. Wie der Oculus Gründer weiter bemerkte, sei ein gutes Produkt von Sony außerdem wichtig für die ganze VR-Industrie. Eine unausgereifte PlayStation VR würde ein schlechtes Licht auf die ganze Technologie werfen und damit die Zukunftschancen des Marktes verbauen.

Wie stark die Konkurrenz durch die PS VR im Endeffekt ausfallen wird, dürfte auch zu einem großen Teil vom aktuell immer noch unbekannten Preis abhängen. Auch die Vive von Valve und HTC sollte man nicht vergessen. Mit der Spieleplattform Steam im Rücken steht auch diesem Produkt ein großes Netzwerk an potenziellen Kunden offen.

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