Project xCloud ist kostenlos. Es wird nur nach Verwendung bezahlt

© Microsoft

Phil Spencer hat bei seiner Rede auf der E3 2019 in Los Angeles doch nicht alle Zweifel in Bezug auf den neuen Streamingdienst von Microsoft. Und so kennt man noch nicht alle Details, über das Potential und wie xCloud sich auf dem Markt darstellen wird.

The Verge, ein amerikanisches Technikportal, zeigte kürzlich ein Interview mit Spencer, in dem er darauf hinwies, dass es sich bei der E3-Präsentation des Dienstes, bewusst um eine sehr vage Darstellung gehandelt habe, da sich der Riese aus Redmond intern noch nicht auf ein Geschäftsmodell geeinigt hat.

Der Xbox-Chef hat jedoch eines klargestellt: xCloud wird auf zwei verschiedene Arten verfügbar sein. Wie bereits bei der E3 erläutert, können diejenigen, die bereits eine Xbox One-Konsole besitzen, ihre Softwarebibliothek, einschließlich der Xbox Game Pass-Spiele, kostenlos spielen (zumindest im Test), falls man ein aktives Abonnement hat. So kann man auf einer Vielzahl von Geräten überall spielen, auch außerhalb des Hauses. Dies bedeutet, dass die eigene Konsole zu einem echten Rechenzentrum wird, das den Streaming-Dienst unterstützt.

Als zweite Option wird für Leute, die keine Xbox-Konsole besitzen und auch nicht planen, zukünftig sich eine zu zulegen, angeboten. Hierbei wird eine Gebühr für die Nutzung von Project xCloud erhoben. Bei dieser Möglichkeit wird Microsoft eine direkte Verbindung zu einem Azure-Rechenzentrum herstellen.

Diese Informationen gelten, und darauf sei hier noch einmal explizit hingewiesen, bis jetzt nur in der Testphase im Oktober. Wie die Pläne des Unternehmens bei dem endgültigen Start des Dienstes aussehen werden, ist noch nicht bekannt. Im selben Interview fügte Spencer hinzu, dass eine Art Bundle mit Xbox Game Pass und Project xCloud in Zukunft „viel Sinn“ machen würde.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*