PS5-Abwärtskompatibilität im neuen Sony-Patent erklärt 

© Sony

Ein neues Patent von Sony Interactive Entertainment ist online aufgetaucht und gibt eine Vorstellung davon, wie die Abwärtskompatibilität von PS5 funktioniert. Wie immer, sollte man bei den bereitgestellten Informationen eine gewisse Vorsicht walten lassen, da Unternehmen wie Sony ständig Patente einreichen, ohne die Umsetzung im Endprodukt zu garantieren.

Wer es noch nicht weiß: hat Sony bereits bestätigt, dass die Konsole der nächsten Generation abwärtskompatible Funktionen unterstützt. Sie gingen jedoch nicht ins Detail, wie genau es funktionieren wird. Ein neues Sony-Patent mit dem Titel „Echtzeitanpassung anwendungsspezifischer Betriebsparameter zur Gewährleistung der Abwärtskompatibilität“ gibt eine Vorstellung davon, wie Sony die Abwärtskompatibilitätsfunktion implementiert.

Das PS5-Patent wurde bereits 2017 angemeldet, ist aber kürzlich online aufgetaucht. Kurz gesagt, das Patent zeigt auf, wie Sony Wege gefunden hat, um Probleme zu vermeiden, die aufgrund der unterschiedlichen Hardware entstehen.

„Unterschiede in der Leistung der Hardwarekomponenten eines neuen Geräts und eines älteren Geräts können zu Synchronisationsfehlern auf dem neuen Gerät führen, die dazu führen können, dass eine ältere Anwendung abstürzt oder eine falsche Ausgabe erzeugt, wenn sie auf einer neuen Gerätearchitektur ausgeführt wird. Solche Leistungsunterschiede können z. B. durch Unterschiede in der Hardwarearchitektur zwischen neuen und älteren Geräten verursacht werden.“

Wie erwartet ist es schwierig, alte Spiele auf neuen Systemen zum Laufen zu bringen. Das oben genannte Patent legt jedoch nahe, dass Sony es Entwicklern ermöglichen wird, ihre Spiele auf die neue Playstation zu laden, ohne den Basiscode ihres Spiels ändern zu müssen. Dies erfolgt ohne Kompromisse bei der Qualität der Spielleistung. Mit anderen Worten, Sony hat den Prozess für Entwickler sehr einfach gemacht.

„Die Leistung einer Anwendung auf einem neuen Gerät kann eng an die Leistung derselben Anwendung auf dem alten Gerät angepasst werden, indem die Betriebsparameter des neuen Geräts angepasst werden.

Beispiele von Betriebsparametern umfassen unter anderem die Taktfrequenzen der neuen Vorrichtung, die Anzahl verfügbarer Allzweckregister (GPRs), Befehlsstartraten und dergleichen. Die Anwendung kann auf dem neuen System wiederholt ausgeführt werden, während die Betriebsparameter angepasst werden, um die anwendungsspezifischen Leistungsmerkmale anzupassen.“

Man kann mit Sicherheit sagen, dass Sony sein bestes gibt, wenn es um die Abwärtskompatibilitätsfunktion für Playstation 5 geht. Man beachte, dass dies nicht die erste von ihnen entwickelte Abwärtskompatibilitätspatent ist. Bisher hat man schon verschiedene gesehen, die automatisches Upscaling, ID-Spoofing und mehr beinhalten.

Anscheinend nutzen Entwickler bereits Konsolen der nächsten Generation und deren Funktionen. Kürzlich teilte der Brand Director von Rainbow Six Siege mit, dass das Spiel auf Konsolen der nächsten Generation erhältlich sein wird, und gab bekannt, dass bereits Gespräche mit Sony und Microsoft geführt werden.

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