Review: ,,Box of Spirits“

(c)Natsuhiko Kyogoku / Aki Shimizu

Review: ,,Box of Spirits“

Originaltitel: Mōryō no Hako
Mangaka: Natsuhiko Kyogoku / Aki Shimizu
Bände: 5
Genres: Drama, Mystery, Horror, Thriller
Verlag: Tokyopop
Preis: 6,95€

Handlung

Kanako und Yoriko wollen zusammen zur See fahren, aber es passiert ein Unglück. Ein Mädchen wird vom Zug erfasst und lebensgefährlich verletzt. Die Schwester von Kanako veranlasst, dass sie in ein geheimes Institut transportiert wird. Währenddessen verfolgen der Schriftsteller Sekiguchi und der Redakteur Shimaguchi die Spur eines Serienkillers, welcher junge Mädchen entführt und ihre Einzelteile in Kisten hinterlässt. Die Suche führt zum Institut und die Handlungen verstricken sich immer mehr ineinander. Doch welche Rolle spielen die mythologischen Wesen dabei?

Mythologie

,,Mōryō no Hako“ greift immer wieder Themen aus der japanischen Mythologie auf . Es wird vom Leser kein Hintergrundwissen verlangt, sondern es wird detailreich erklärt durch die einzelnen Schriftsystemen wie bestimmte Traditionen oder Bedeutungen zusammenhängen. Das Hauptwesen ist der Mōryō, welcher sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht.

Charakter

Es wurde darauf geachtet, dass keine Stereotypen bei den Protagonisten verwendet wurden, sondern jeder Charakter ein gewisses Alleinstellungsmerkmal besitzt. Durch die verschiedenen Handlungsstränge wird es dem Leser zusätzlich schwer gemacht die Figuren in Schubladen zu stecken. Dadurch behalten die Personen bis zum Schluss eine Gewisse Fazination.

Zeichenstil

Der Zeichenstil ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, da er die Personen ungeschöhnt und möglichst realitätsnahe dargestellt werden. Allgemein wird auf einen gewissen Grad an Realismus Wert gelegt. Dadurch wirken Gestik, Mimik und die Details sehr überzeugend. Daraus resultiert, dass der Leser sehr gut die Stimmung und die einzelnen Handlungen nachvollziehen kann.

  • Handlung
  • Mythologie
  • Zeichenstil
  • Charakter
4.6

Summary

Der Manga ist definitiv empfehlenswert, da die Konstellation der einzelnen Charakter und die verschiedenen Handlungsstränge eine sehr interessante Mischung ergeben. Dazu kommt der außergewöhnliche Zeichenstil, welcher vom gewohnten Bild abweicht. Außerdem wurde sich sehr viele Gedanken um die Hintergründe der Figuren gemacht und in Verbindung mit der japanischen Mythologie gebracht.

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