Sammelklage gegen Telltale Games

© Telltale Games

Gegen die insolvente Firma Telltale Games hat ein ehemaliger Mitarbeiter eine Sammelklage vor dem kalifornischen Bundesgericht eingereicht. Die Begründung sei, daß das Studio nicht der Verpflichtung nachgekommen sei, die Schließung 60 Tage im Voraus anzukündigen.

Die Anwälte von Vernie Roberts, Jr. klagen auf Löhne, Gehälter und andere Entschädigungen, die während der sogenannten 60-tägigen WARN Act Periode verdient worden wären. Die Beschwerde nenne auch „alle anderen Personen in ähnlicher Lage“, die an dieser Sammelklage teilnehmen könnten. Dies könnten 275 Angestellte sein, die letzte Woche gefeuert worden waren.

Man könne, so wird berichtet, einige Möglichkeiten ergreifen, die dem WARN-Gesetz nicht widersprächen, um etwa neues Kapital zu akquirieren um nicht zu riskieren, die Information über bevorstehende Entlassungen öffentlich werden zu lassen.

Die Schließung war überraschend, auch für die Angestellte, die ohne Abfindung verbleiben sind. Als Grund für die fehlende Abfindung wurde angeführt, daß dies eher als eine Geschäftsschließung, als eine teilweise Entlassung gewertet wurde. Telltale hat nun gesagt, daß The Walking Dead, derzeit in seiner letzten Staffel, mit „potenziellen Partnern“ weitermachen könnte – was rechtliche Fragen zur Schließung des Studios aufwerfen könnte.

 

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