Star Wars Fan? SciFi Fan? Diese Spiele werden euch bis Teil VIII begeistern!

Die kommenden Jahre werden für Science Fiction Fans ein wahres Fest. Es warten unzählige Paralleluniversen auf euch. Da wird der Ewok in der Pfanne verrückt.

Wer gerne durch die Unendlichkeit streift, fremde Planeten entdeckt und mit Laserwaffen um sich schießt, der ist hier genau richtig. Wir stellen euch die sechs der wichtigsten SciFi-Games der kommenden Jahre vor. No Man’s Sky, Everspace, Star Citizen, Endless Space 2 und Mass Effect: Andromeda. Ihre Stärken – und ihre Schwächen.

I. No Man’s Sky

Beschreibung: Unendliche Weiten! Un-end-lich!

Story: In No Man’s Sky geht es um euch, um eure Story. Ihr entscheidet, welche Planeten ihr entdeckt, was ihr auf ihnen erlebt. Die Galaxie soll gespickt sein mit alten und neuen Kulturen und deren Geheimnissen. Aber niemand und keine Stroyline zwingt euch dazu, irgendeinem Plot zu folgen oder mit bestimmten NPCs zu interagieren. Denn euer Hauptziel ist es die weißen, äh, dunklen Flecken auf den Karten des Weltraumes zu tilgen.

Setting: Ja, es gibt in No Man’s Sky nur eine Welt und ja, diese Welt ist online und man könnte theoretisch andere Spieler treffen. Jeder Planet, der entdeckt wird, kann dabei in einem universellen „Atlas„geteilt werden. Damit können auch andere Spieler diesen finden – irgendwann. Denn das Spiel ist groß, gewaltig groß. Das liegt daran, dass es prozedural generiert ist. Die Entwickler kreieren also kein Universum, sondern einen Baukasten für das Universum. Der ist aber aus technischen Gründen limitiert und somit nämlich auf 2^64=18, 446 Trillionen Himmelskörper „begrenzt“. Wenn also die gesamte Menschheit – ca. 8 Milliarden Menschen – sich geschlossen vor das Spiel setzen und täglich 1000 Planeten entdecken würde, wäre sie für die nächsten knapp 6300 Jahre beschäftigt. Das Spiel ist gewaltig, Zufallsbegegnungen also eher unwahrscheinlich.

Alternativ könnte das Spiel aber auch offline gespielt werden. Jeder Planet soll sich anders anfühlen und durch den Baukasten mit eigenen Eigenschaften und – so denn die Wahrscheinlichkeit will – mit Leben (vielleicht sogar intelligentem) ausgestattet werden. Und vor allem: Jeder Planet soll direkt angesteuert werden können. Von überall, direktes Landen aus dem Weltraum. Ohne planetare Begrenzung auf bestimmte Areale. Wenn das wahr ist, dann wow!

Gameplay: Raumschiff verbessern, besseres Raumschiff kaufen, Loot zu Credit machen, Charakterwerte hochschrauben: Alltag für einen SciFi-Veteranen. Das fehlt natürlich auch nicht in No Man’s Land. Das sollte man auch partout nicht vergessen, damit sie nicht von der möglicherweise feindlicher Natur oder NPCs oder dem All selbst zerpflügt werden. Wer nämlich zuviel gegen die andere NPCs und Lebewesen marodiert, macht die sogenannten Sentinels auf sich aufmerksam – und die sehen sowas gar nicht gern. Allerdings legt das Spiel sein Augenmerk eher auf Entdecken und Erkunden.

Was uns begeistert: Die schiere Größe, die unglaubliche Freiheit, das Entdeckergefühl. Da sein, wo noch kein Spieler seine dreckerten Pfoten hingesetzt hat.

Was uns zurückhält: Die schiere Größe, der Baukasten. Wird wirklich alles anders oder treffen wir nach einer Weile auf immer dieselben Aliens in rot, grün oder blau? Und treffen wir wirklich auf Gegner?

Plattformen: PS4, PC

Entwickler: Hello Games

Für wen geeignet: Entdecker, Erkunder, Abenteurer, RPGler

Vorraussichtlicher Release: Juni 2016

II. Everspace

Beschreibung: Fly. Die. Repeat!

Story: Das hier ist eines der Steckenpferde von Everspace. Denn die Story soll nicht geskripted und damit je nach Spielstil unterschiedlich ausfallen. Gerade für dieses Spiel ein schwieriges Unterfangen. Wieso? Everspace ist ein Rogue-Like und dort ist Tod das Ende. Man muss wieder von vorne anfangen. Wie das zusammenpasst? Wir sind gespannt.

Setting: Wie erwähnt: Everspace ist ein Rogue-Like – quasi ein Parcourshooter. Aber in 3D und interaktiv. Ziel ist, das Ziel zu erreichen. Jedoch nicht in geskripteten Leveln. Das Universum kann erkundet werden, um Ressourcen abzubauen, Wurmlöcher zu erkunden oder zur nächsten Raumstation zu düsen. Doch man kann sich sicher sein, dass dazwischen immer irgendwas passiert, sich eine feindliche Flotte in den Weg stellt und einem die Aggregate unterm Clunium einheizt. In jedem Flug, jeder Mission geht es durch ein Heer von Gegnern. Was so besonders daran ist? Der Tod. Wer stirbt, bleibt Tod bzw. muss von vorne anfangen. Eigentlich. Denn in Everspace wird dieses System leicht modifiziert: Zwischen den Toden wird die Story durch Cut- und Erzählszenen, je nach Todesumstand, vorangetrieben. Und sooo superschrecklich ist der Tod nun auch wieder nicht. Nach Wiedererwachen winken einen Levelups und Schiffupgrades freundlich zu.

Gameplay: Jeder Tod soll als Belohnung verstanden werden, zumindest im Charakterupgrade.  Natürlich gibt’s mehr davon, je länger man in den „Runs“ durchhält. Diese sind das Herzstück von Everspace. Das Schnetzeln durch die Armada von Feinden soll jedes Mal herausfordernd werden, jedes Mal anders, jedes mal mit einer anderen Anzahl verschiedenster Gegner und Schiffstypen.  Allerdings nicht als harter Simulator, sondern eher im Stile vergnüglicher Arcades. Die Levelups der Zwischentode, aber auch das Crafting und Handeln in der lebendigen Phase, sinnvolle Powerups am Schiffsboliden erbringen. Sowie den ein oder anderen Schaden ausbessern. Das Raumschiff besitzt nämlich nicht nur einen simplen Lebensbalken, sondern ein tiefgreifendes Schadenssystemen. Von Raumschiffen soll es übrigens eine vernünftig große Anzahl, aber nicht unendlich viele geben, damit sich Spieler nicht überfordert fühlen und die Unterschiede spürbar bleiben. Spielbar ist der Spaß in 1st und 3rd Person. Und mit etwas Glück auch in der Virtual Reality.

Was uns begeistert: Die Arcadestimmung, der nicht-lineare Storyansatz, die Action, die VR.

Was uns zurückhält: Können die Entwickler wirklich die nicht-lineare Story durchziehen? Wie unterschiedlich sind die „Runs“ wirklich. Und fühlt sich das ganze durch die Levelups wirklich an wie ein Rogue-like?

Plattformen: PC, Xbox One, andere(?)

Entwickler: ROCKFISH GAMES (aus Hamburg!!)

Für wen geeignet: Shooter, Dogfighter, Freunde des Epischen, Actionfreunde

Vorraussichtlicher Release: Q4 2016

III. Star Citizen

Beschreibung: Der Alleskönner – und die ewige Alpha?

Story: Star Citizen hat keine lineare Story und Star Citizen hat eine lineare Story. Zum einen gibt’s das frei erkundbare Universum und da gibt es keinen Beschränkungen. Spieler sollen sich zusammenschließen, interagieren und die Interessen ihrer Parteien vertreten. Oder als draufgängerische Einzelgänger der Marke Han Solo sein eigenes Ding im Universum durchziehen.

Aber auf der anderen Seite gibt es da noch die Squadron: 42. In dieser werden Spieler in mehreren Story-Abschnitten mit der Alienrasse der Vanduul konfrontiert. Die Varduul haben es sich in den vergangen 200 Jahre zur Gewohnheit gemacht, regelmäßig die Menschheit zu überfallen. Nun hat diese aber die Faxen dicke und setzt zum koordinierten Gegenschlag an. Die Cut-Szenes sind übrigens hübsch mit Motion Capturing und prominenter Besetzung in Szene gesetzt. Mit dabei von der Partie sind unter anderem Mark Hamill (Luke Skywalker aus Star Wars), Gary Oldman (u.A. Sirius Black aus Harry Potter, Jim Gordon aus C. Nolans Batman-Trilogie) und Andy Sirkus, der schon diverse Male durch Motion Capturing geglänzt hat (Gollum, King Kong und Caesar aus den „Planet der Affen“ – Prequels).

Setting: Der Chefentwickler Chris Roberts stapelt nicht tief und sagt frei heraus: „Ich will kein Spiel erschaffen, sondern ein Universum!“ Dieses Universum kann man sich schon angucken, denn es ist, naja, etwas fertig. Zu sehen gibt es die ARK Star Map. Die ist übrigens frei im Browser verfügbar. In dieser kann man frei durch das bisher bekannte Universum schweben, zoomen und fliegen. Es handelt sich – wohlgemerkt – „nur“ um das bisher bekannte Universum, denn einige Bereiche müssen noch „erforscht“ werden. Aber allein die Karte, die derzeit verfügbar ist, ist schon gewaltig genug und reichlich mit Informationen gefüttert.

Verfügbar sind unter anderem Details zu Sternenrouten, Wirtschaftsdaten, der Kriminalität, oder den jeweiligen Bevölkerungen. Auch die Zugehörigkeit des jeweiligen Sonnensystems zu großen System-Konföderationen kann dargestellt werden. Aber das war es noch nicht. Regelmäßig sollen Ereignisse die Welt aufwühlen – doch viel wichtiger ist, dass die Spieler selber die Welt beeinflussen sollen. Kurz, Star Citizen will ein Universum sein.

Gameplay: Star Citizen will ein Schiffs-Simulator sein (sogar Mehrcharakterschiffe, die von einem Spieler + NPCs oder mehreren Spielern gesteuert werden müssen, sind enthalten), ein Space-Fight-Simulator, ein Shooter (denn in den planetaren Arealen soll und darf geballert werden), aber auch ein Handels- und ein Politiksimulator. Der Aufgabenbereich reicht vom Mikromanagement des Schiffsbaus bis zum das Einrichten von Handelsrouten, vom Bewachen bis zum Überfallen derselben. Wer eine Nation stark machen und hochziehen will, kann dabei helfen. Alles drin in dem Spiel.

Doch das Universum soll auch was für Egomanen sein. Wer will, soll sein eigenen Ding durchziehen können – und wer Bock drauf hat, soll auch einfach mal einen kleinen Weltraumspaziergang machen können. Direkt aus dem Raumschiff heraus und ohne Ladezeiten. Spielbar ist das Ganze übrigens schon jetzt, zumindest teilweise. Das Spiel befindet sich seit Längerem in der Alpha – und seit Neuestem in der Alpha 2.0.

Was uns begeistert: Die Komplexität; die sich andeutende, tolle Backgroundstory; das Verknüpfen verschiedenster Spielelemente; Mehrspieler-Koop- und Einzelspieler-Möglichkeiten

Was uns zurückhält: Wird das Spiel jemals fertig? Haben sich die Entwickler nicht übernommen? Die Mikrotransaktionen, die es zurzeit gibt

Plattformen: PC

Entwickler: Robert Space Industries

Für wen geeignet: Entdecker, Erkunder, RPGler, Onlinespieler, Dogfighter, Shooter, Simulationsliebhaber

Vorraussichtlicher Release: Q3/4 2016; alpha 2.0 schon jetzt!

IV. Endless Space 2

Beschreibung: Was für Sithlords – der Globalstratege

Story: Die Politik ist in Aufruhr. Irgendein Schwachkopf hat dafür gesorgt, dass die äußeren Systeme unzufrieden sind und das rebellieren angefangen haben. Natürlich gewinnen jetzt die Militaristen im Senat, angeführt von so’nem Hinterwäldler namens Palpatine oder Darth Sidious oder so. Wer weiß das schon so genau. Wahrscheinlich heißt der Kriegstreiber anders, denn die genannten Namen sind von einem bestimmten Franchise mit einer Trademark versehen. Aber das Szenario, das Szenario, das kann schnell geschehen in Endless Space 2. Denn in dem Spiel geht’s nicht um ’nen kleinen Kopfgeldjäger oder so, sondern um das Glück ganzer Rassen und Völker. Und das kann von enorm vielen Ereignissen beeinflusst werden. Wir müssen, wie schon im ersten Teil, versuchen, für unser Volk das Beste rauszuholen. Was allerdings sicher ist: Die Partie ist jedes mal anders.

Setting: Allzu viel ist noch nicht bekannt, doch es steht zu vermuten, dass sich der Globalstratege nach seinem Vorgänger richtet. Zumindest kommen die Crawler in dem Spiel vor – fiese Viecher, die erst schießen und dann doch nicht fragen. Die gab es schon im ersten Teil. Also wird man wahrscheinlich auch mit der ersten, antiken Rasse konfrontiert werden, den sogenannten Endless. Die gibt’s zwar nicht mehr, aber sie haben etwas zurückgelassen, was sich „Dust“ nennt. Und je mehr man davon hat, desto besser. Aber das Zeug verbirgt ein Geheimnis. Und je schneller man dahinter kommt, desto besser. Ähnlich wie in den Civilization-Spielen kann man sich für das Endless-Game (der musste jetzt sein) dann seine Gegner aussuchen, mit diesen freundlich interagieren – oder ihnen die Hölle heiß machen.

Gameplay: Zentrales, neues Element in Endless Space 2 wird der Senat sein. Den hat jedes Volk. Und je nach Charakter des Volkes wird der entweder von liebevollen Kuschelewoks regiert oder vielleicht doch eher hetzerischen Aliennazis. Je nach Einstellung gibt es dann verschiedene Boni. Auch bleiben einige Handlungsmöglichkeiten verwehrt oder eröffnen sich eben. Kuschelwoks haben eben noch nie auf Todessterne gestanden. Das Gute ist: das kann sich ändern. Denn alle vierzig Runden wird gewählt. Und je nach Spielweise und Ereignissen, kann die Entwicklung des Volkes eine vollkommen andere Richtung einschlagen. Und dann hat man halt eben am Ende doch ein Haufen faschistischer Militärewoks. Ganz putzig eigentlich, die Vorstellung.

Das Ganze wird in ziemlich ansehnlichen Strategiekarten ausgetragen, in dem der Überblick eigentlich immer gewährleistet bleibt. Nur die Schlachten: Die schienen bisher weniger ansehnlich zu sein und wirken etwas arg verkopft. Weitere Aspekte des Spieles sind das Einsammeln von Rohstoffen, die Weiterentwicklung seines Volkes und das Betreiben von Diplomatie. Ferner sollte man hoffen, dass einem kein Asteroid auf den Kopf fällt. Und man sollte eben Dust finden und einsammeln. Dust, Dust, Dust! Denn Dust regiert die Welt.

Was uns begeistert: Die Unberechenbarkeit. Das Gefühl, das Schicksal einer ganzen Galaxis entscheiden zu können. Und das immer, immer wieder. Das Wissen, dass die Entwickler es können. Schließlich haben die schon Part I sauber über die Bühne gebracht.

Was uns zurückhält: Die Schlachten. Ein bisschen mehr Bumm-Bumm darf schon sein.

Plattformen: PC

Entwickler: Amplitude Studios

Für wen geeignet: Entdecker, Erkunder, Strategen, Herrscher

Vorraussichtlicher Release: 2016

V. Mass Effect: Andromeda

Beschreibung: Episch! Episch! Episch!

Story: Kommander Shepard ist tot! Dachten wir zumindest bis zum ersten, großen Trailer. Denn der neue Kommander heißt auch Shepard. Ob es derselbe ist, ein Nachfahre, ein Klon oder doch etwas gänzlich anderes? Wir wissen es nicht, denn das ist noch nicht raus. Auch zur neuen Geschichte gibt es nicht viel zu sagen: Die Milchstraße ist abgenutzt und irgendwas stimmt nicht. Als erstes Schiff machen wir uns also auf zur Nachbargalaxie Andromeda. Das, was in den Teilen davor passiert, ist das wichtig? Ja und nein. Nein, weil es keinen Einfluss auf das Spielgeschehen und das Storyverständnis vom neuen Part haben soll. Ja, weil die erschaffene Welt der ersten drei Teile einfach der Hammer war. Game gewordenes Kino. Unbedingt anzocken!

Setting: Jetzt wird hier mal ein bisschen rumgespoilert. Aber nur ganz wenig. Selbst Puristen haben nichts zu befürchten. Die Menschheit hat sich nach dem Mond auf zum Mars gemacht und treffen auf Überreste einer älteren Alienzivilisation. Die dort gefundene Technik erlaubt, vor allem der sogenannte, namensgebende Mass Effect den Zugang zu Massenportalen: gewaltige Strukturen, die die Milchstraße verbinden. Es dauert nicht lange und die Menschheit stößt auf andere Rassen. Wie wir eben so sind, fangen wir erst mal einen Krieg an, können den aber glücklicherweise später beilegen und werden in die galaktische Gemeinschaft aufgenommen.

Schwiegertöchter und -söhne dürften das, was nun kommt, kennen. Wer neu in der Familie ist, erbt allen Heckmeck, der schon seit Jahren in der Familie schwelt. So auch in der Milchstraße. Nichtsdestoweniger heißt es, sich zusammen zu reißen. Denn das, was die antike Alienzivilisation eingedampft hat, kommt natürlich zurück. Als Kommander Shepard retten wir dann die Galaxis – oder auch nicht. Denn das ist eben Mass Effect: Es lässt uns die Wahl.

Gameplay: Auch wenn angekündigt wurde, Mass Effect offener zu gestalten, wird es wahrscheinlich wieder aus drei Hauptbestandteilen basieren. Der eine ist ein 3rd Person Shooter, der in mehr oder weniger schlauchigen Passagen stattfindet und in dem wir alles zu Klump schießen, was uns nicht gewachsen ist. Wenn die Entwickler den Weg von Mass Effect 3 weiter verfolgen, ist das alles nicht allzu viel. Denn da waren die Gegner schon ziemlich knackig. Vor allem im oberen Schwierigkeitsgrad.

Wir gehen jedoch nicht allein in die Passagen hinein, sondern in einem Team. Begleitet werden wir nämlich immer von zwei NPCs. Aber das sind nicht einfach nur schnöde NPCs. Nein. Zum einen dürfen wir sie wie uns selbst für die Einsätze hochskillen. Zum anderen wachsen sie uns verdammt ans Herz. Und das liegt am zweiten Pfeiler von Mass Effect: die Interaktion mit den Charakteren des Universums. Und die ist verdammt interessant. Wer anfängt, mit den Charakteren zu reden, bekommt häufig – sehr, sehr häufig – Wahlmöglichkeiten vor die Schnauze gesetzt, was er/sie denn bitte antworten oder tun möchte. Und die Möglichkeiten können zum Teil die ganze Trilogie beeinflussen. Die ganze Trilogie? Jepp. Denn man konnte seine Spielstände und Entscheidungen in die folgenden Teile problemlos portieren. Wer in einem Teil die falsche oder richtige Entscheidung getroffen hat, kann im nächsten Teil aus Versehen ein ganzes Volk auslöschen oder einen liebgewonnenen Charakter abmurksen.

Und da wären wir wieder bei den liebgewonnenen Charakteren. Denn hier haben die Storydesigner wirklich Großartiges geleistet. Gespräche, Texte, Erklärungen – all das kann der Spieler, wenn er will, ignorieren. Sollte er aber nicht. Selten ist irgendwas in Mass Effect klischeehaft. Viel mehr dafür episch. Denn das ist der dritte Pfeiler des Mass-Effect-Mythos‘: Story! Epische Story! Herrlich inszeniert. Natürlich ist das alles bekannt aus den ersten drei Teilen. Aber das erwarten wir auch für den nächsten.

Was uns begeistert: Die Story. Das Universum. Die Story. Die Entscheidungsfreiheit. Die Story. Mehr Offenheit. Die Story. Die NPC-Interaktion.

Was uns zurückhält: Können die Entwickler das wiederholen, was sie geleistet haben? Wird es dann nicht redundant? Wollen wir eine Wiederholung des Spielprinzips oder nicht? Und verbessern sie den Shooter noch etwas? Und bitte versucht nicht noch mal ’nen Multiplayer!

Plattformen: PC, PS4, Xbox One

Entwickler: BioWare

Für wen geeignet: Kinoliebhaber, Actionfreunde, Shooter, Storyfreunde, Freunde des Epischen

Vorraussichtlicher Release: Q4 2016

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