The Evil Within 2 im Review: Der Tod lauert in jeder Ecke

Seit gut zwei Wochen ist der Horror-Survival-Titel ,,The Evil Within 2″ für PC und Konsole erhältlich. Auch dieses Mal laden uns die Mannen von Tango Gameworks und Bethesda Software erneut in eine Welt voller Grauen, Absurditäten sowie purem Wahnsinn ein. Ob und inwiefern uns der Titel gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Review.

Und so nimmt das Grauen seinen Lauf

Drei Jahre sind seit den Ereignissen in der Beacon-Nervenklinik vergangen. Ex-Detective Sebastian Castellanos wird seither von schrecklichen Alpträumen heimgesucht und verfällt in eine immer tiefer werdende Depression. In einer kleinen Bar versucht er nun seine Sorgen in Alkohol zu ertrinken. Allerdings wird dieser von einer alten Bekannten gestört, nämlich Juli Kidman. Diese arbeitet für ,,Mobius“, eine geheimnisvolle und mysteriöse Organisation und möchte, dass sich Sebastian erneut in die STEM-Welt begibt, da diese auseinander zu fallen droht.

Sollte es dem Ex-Detective gelingen das Schlimmste zu verhindern, dann kann er seine tot geglaubte Tochter Lily, die für die Machenschaften von Mobuis missbraucht wurde, retten. Angetrieben von Wut und Hoffnung entschließt sich Sebastian erneut in die Tiefen der STEM-Welt einzudringen um seine Tochter zu befreien. Dieses Mal verschlägt ihn sein Weg in die vermeintlich idyllisch-amerikanische Kleinstadt ,,Union“.

Der Tod lauert in jeder Ecke. Vorsicht ist daher geboten! | © Bethesda Softworks LLC

Nach Belohnungen Ausschau halten

Wie auch im ersten Teil solltet ihr unbedingt ein Auge auf eure nähere Umgebung werfen, denn Gel, Schießpulver, Waffenteile und etc. sind absolut überlebensnotwendig. Doch trotz der relativ offenen Welt solltet ihr nicht allzu viel Zeit in die Suche investieren. Denn in fast jeder Ecke wimmelt es nur so von Zombies. So kann unter anderem eine Kirche oder ein vermeintlich leerer Lastwagen schnell in eine Todesfalle enden. Daher ist unbedingt Vorsicht geboten.

Als Speicherort dient ein herkömliches Haus, das als Unterschlupf umfunktioniert wurde. Für die Verbesserung eurer Fähigkeiten wie z.B Ausdauer, Schießstärke, Regeneration usw. müsst ihr zunächst in eine Paralellwelt reisen. Als ,,Transportmittel“ kommt ein Spiegel zum Einsatz. In der Paralellwelt angekommen, treffen wir ein weiteres Mal auf Krankenschwester Tatiana, die bereits im ersten Teil ihren großen Auftritt hatte.

Die sympathische und zugleich sehr mysteriöse Dame unterstützt uns nicht nur tatkräftig beim Ausbau unserer Fähigkeiten, sondern ist auch für einen kleinen Small-Talk bereit. Nach einer bestimmten Spieldauer hat sie sogar eine kleine Überraschung für uns parat: An einem Schießstand können wir unsere Schießgenauigkeit auf dem Prüfstand stellen.

,,Legt dich nicht mit mir an! “ | © Bethesda Softworks LLC

Zombies und ein wahnsinniger Künstler

Mit Zombies ist ja bekanntlich nicht gut Kirschen essen. Vor allem nicht mit solchen, die ständig damit beschäftigt sind, irgendwelche Organe aus den Leichen zu entnehmen oder auf diese wild einschlagen. Neben den obligatorisch schwächeren Zombies, die ohne größere Mühe ausgeschaltet werden können, sind auch welche dabei, die sogar einen perfekt ausgeführten Hinterhalt überleben.

Die wohl größte Stärke des Spiels ist die Vielfalt der Zombies: Sei es eine drei Meter große, unheimlich kichernde Dame mit bis zu drei Köpfen und einer riesigen Kettensäge oder ein mit Gift bedecktes Monster- Das Zombie-Design ist unglaublich detailliert, abwechslungsreich und verstörend.

Neben den Zombies sorgt auch Antagonist Stefano Valentini für Kopf zerbrechen. Der selbsternannte und vor allem wahnsinnige Künstler richtet seine Opfer gnadenlos hin und errichtet aus den Leichen sehr makabere, aber zugleich faszinierende ,,Kunstwerke“.

Union droht immer mehr auseinander zu fallen | © Bethesda Softworks LLC

Schießen oder schleichen?

Zunächst startet ihr mit einer klassischen Handfeuerwaffe. Doch im Laufe der Zeit gesellen sich eurem Arsenal immer stärkere und vor allem praktischere Waffen hinzu. Dazu zählen unter anderem eine Shotgun, ein  Schockbolzen sowie eine Präzisonswaffe für die ihr allerdings die Waffenteile noch zusammen suchen müsst. Mit dieser breiten Palette an Waffen seid ihr gut gegen die Zombies aufgestellt.

Die benötigte Munition kann gefunden oder an einer Werkbank, die sich zumeist in einer Garage befindet, unterwegs hergestellt werden. Besonders der eben erwähnte Schockbolzen kann durch seine Flexibilität überzeugen: Feuert ihr einen Bolzen in eine größere Pfütze, so werden Zombies, die sich in dieser befinden für eine Weile paralysiert. Falls dies erfolgreich sein sollte, dann braucht ihr nichts anderes zu machen als die Zombie-Schädel mit einem kräftigen Tritt zu zerschmettern.

Die verbesserte Stealth-Steuerung ermöglicht zudem Gegner nahezu geräuschlos aus dem Hinterhalt ganz im Stile der Assassinen auszuschalten.

Der Hinterhalt ging wohl in die Hose | © Bethesda Softworks LLC

Über John Klee 1194 Artikel
Wie für die meisten auch, ebnete der Gameboy mir den Weg in die Videospielwelt. Helden  wie Link,Bruce Lee, Sid aus Ice Age und Yoshi prägten meine Kindheit. Selbst bis heute haben meine Gameboy-Spiele ihren unvergleichbaren Charme nicht verloren.

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