The Flock ein Flop?

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The Flock, das Erstlingswerk des niederländische Entwicklerstudio Vogelsap, wurde gestern am 21.August veröffentlicht. Ausgestattet mit einen Horrorsetting und einem interessanten Spielprinzip mit einer begrenzten Anzahl von Leben (derzeit circa 215 Millionen). Und ja ihr lest richtig ihr bzw die alle Spieler dieses Spiels zusammen habt eine begrenzte Anzahl von Leben, wenn der Counter auf 0 fällt ist das Spiel für immer zu Ende und nie wieder spielbar. Also das erste Spiel mit einer Haltwertzeit.

The Flock ist als asymmetrisches Multiplayerspiel mit 2 Seiten ausgelegt : The Flock und dem Carrier. Der Carrier ist alleine, nur mit einer Taschenlampe und seinen Ohren bewaffnet um sich zu schützen. Die Taschenlampe ist ein mächtiges Artefakt und gleichzeitig eine Wafffe, die sich aber nicht so anfühlt und man sich trotzdem schwach fühlt (was aber für solche Spiele wichtig ist). Auf dieser Seite der Nahrungskette habt ihr auch eine Art von HUD, ein sich langsam füllender Kreis auf der Rückseite der Taschenlampe. Um den Kreis zu füllen müsst ihr lang genug leben, Artefakte einsammeln oder Flock mit dem Lichtkegel erwischen, um sie zu töten und an ihre Energie zu kommen. Das Spielprinzip des Carriers ähnelt ein wenig Oddball von Halo.

Die Aufgabe als Flock ist einfach, vor allem da bis zu 4 Stück auf der Karte vertreten sind. Finde den Carrier, töte ihn und greif dir die Taschenlampe, werde selber zum Carrier. The Flock ähnelt ein wenig den weinenden Engeln aus Dr. Who. Wenn das Licht auf sie gerichtet ist sollte man als Flock still stehen bleiben sonst stirbt man. Ist es aber Dunkel oder die Taschenlampe ausgefallen dann schreiten sie zur tat. Sie haben auch die Fähigkeit durch die Level zu sprinten und hoch und weit zu springen was es relativ einfach macht den Carrier zu jagen. Allerdings erzeugt man dabei sehr viel Lärm, was das Anschleichen an den Carrier nicht einfacher macht es sei den er ist unaufmerksam und hört nicht was um ihn herum passiert. Nebenbei kommt ihr als Flock komplett ohne Hud aus, eine Lebensanzeige oder sowas braucht das Spiel nicht. Entweder ihr seit im Schatten auf der Jagt, verwandelt euch bei Licht zu einer Statue oder sterbt bei Bewegungskontakt mit Licht.

the flock 2

Ich habe The Flock so ausgiebig wie Möglich gespielt und das ist leider sehr einfach obwohl das Spielprinzip in meinen Augen eigentlich Potenzial hat. Man hat das Tutorial was man Spielen kann um sich an das Spielprinzip zu gewöhnen und 3 recht große Karten für die Multiplayer Runden. Das war es dann auch schon, viel mehr kommt da nicht mehr. Entweder ihr rennt als Flock über die Karten oder als Carrier gejagt von wie gesagt Maximal 4 Flocks. Aber es ist eher unwahrscheinlich das ihr von so vielen gejagt werdet da kaum Spieler zu finden sind. Am heutigen Samstag Abend an dem ich diesen Kleinen Test hier schreibe habe ich eine halbe Stunde gewartet um ein Spiel zu finden, wo ich mitspielen konnte um euch auch das Video zu den Eindrücken aus dem Spiel aufzunehmen. Und es braucht für einen Spielstart nur 3 Personen.

Ich vermute das viele Spieler abgeschreckt werden durch die User Kommentare auf Steam, die ich aber auch nachvollziehen kann und der Aussage der Entwickler das nach 215 Millionen Tode das Spiel Endgültig zu Ende ist. Und das ganze noch in Kombination mit dem Preis von 17€ wird doch viele eigentlich Interessierte davon abhalten sich diesen Titel mal näher anzusehen.

Ich möchte das Spiel nicht schlecht reden da mir persönlich die Idee und zumindest das Grafische Setting gefällt und es mal etwas anderes ist als ein gewöhnlicher 08/15 Shooter aber leider hat das Spiel einige Probleme die es einem nicht einfacher machen es zu mögen.

Fangen wir mal bei der Grafik an. Während der Bewegung sieht sie noch gut aus und passend zum Spiel. Aber da mal als Flock ja öfter auch mal als Statue rumsteht bekommt man Gelegenheit sich die Texturen mal genauer anzusehen. Und diese wirken leider sehr verwaschen und nicht wirklich hoch aufgelöst. Ok was wiederum den Vorteil bietet das man keine High-End Grafikkarte braucht um es zu Spielen. Aber das könnt ihr euch auch in dem Video selber ansehen und euch ein Bild machen.

So von der Grafik weiter zum Sound. Da kann man eigentlich nicht Meckern, der Sound passt zum Spiel und wenn man in einem dunklem Raums spielt kommt sicher bei dem einen oder anderen eine beklemmende Atmosphäre auf.

Zum Spiel kann man leider nicht viel mehr schreiben als oben schon geschehen. Es gibt halt nur 3 Karten und ob der Entwickler noch welche nachliefert glaube ich persönlich nicht. Und im Endeffekt heißt das unterm Strich, 1 Spielmodus 3 Karten = ~1 Stunde Spaß und dann ist die Luft raus. Mehr bietet das Spiel derzeit nicht. Außer ein paar Bugs die es zum Teil verhindern das wenn man zu 3 ist, das Spiel startet und man weiter in der Lobby sitzt und wartet. Das ist mir beim Testen mehr als 1 mal passiert. Von weiteren Bugs von dennen zum Teil in den Steam User Kommentaren die rede ist bin ich beim testen verschont worden.

Mein Fazit zu The Flock, so leid es mir irgend wie tut, aber 17€ sind definitiv zu teuer, auch wenn ich weiß das die Entwickler natürlich auch bezahlt werden wollen. Lasst lieber die Finger davon ehe ihr euch Ärgert.

  • 4/10
    Grafik - 4/10
  • 2/10
    Story - 2/10
  • 3/10
    Musik - 3/10
3/10

Fazit

The Flock… Eine Interessante Spielidee die leider voll gegen die Wand gefahren ist.
Es mag ein Erstlingswerk der Niederländer sein mit einem Interessanten Horror Setting aber leider bleibt dabei der Spielspaß auf der Strecke. Das die Grafik nicht mit einem AAA Titel mithalten kann ist noch nicht mal das Tragische an dem ganzen da sie trotzdem zum Spiel passt aber trotzdem lässt die Textur Auflösung zu Wünschen übrig. Der Sound, naja er ist vorhanden aber das Spiel ist Relativ ruhig, was aber auch dem Spielprizip geschuldet ist. Man hört nur sich, ein wenig Ambiente Sound und wenn in der nähe den „Gegner“ aber ansonsten hört man kaum etwas vor allem da nicht viel Los ist auf den Karten. Und da sie recht groß sind dauert es bis man einen Gegner hört. Auf die Story geh ich jetzt nicht ein da die so dünn wie Butterbrot Papier ist. Da hätte man sicherlich noch mehr rausholen können.

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