Virtuelle Beziehungen: Japanischlehrer in VR

Niedliche Mädchen mit treuen Augen und in Hotpants wollen DICH als Japanischlehrer – auch in Europa. Es geht natürlich nur um die Sprache.

Das Spiel wird es wahrscheinlich nicht in die Hall-of-Fame in den meisten Kategorien bringen, aber es trifft mit Sicherheit einen Nerv, der in Japan ohnehin schon seit langem existiert und jetzt mit der kommenden VR-Welle nochmal verstärkt wird: Virtuelle Beziehungen. Hierzu hat jetzt.de von der Süddeutschen mal einen netten Artikel verfasst. Dass die virtuelle Beziehung es auf die VR-Plattform schaffen würde, galt eigentlich schon von Beginn an als sicher.

Bandai Namco hat hierzu das Spiel „Summer Lesson“ auf die Startrampe geschickt und es unter anderem auf der Tokyo Game Show vorgestellt. In dem Spiel geht es darum, zwei jungen – und zufälligerweise recht attraktiven – virtuellen Mädels Japanisch beizubringen. Die Interaktion des Spielers mit der Spielwelt beläuft sich dabei darauf, dass er nickend oder kopfschüttelnd auf die Fragen der Schülerin antworten kann. Logischerweise würde das bedeuten, dass der Sprachlehrer stumm ist… nun gut. Natürlich kann er sich auch an den liebevoll animierten Landschaften und den leicht lasziv gestalteten Schülerinnen in Unreal 4 Engine erfreuen.

Aber es geht ja eher darum, eine gute Lehrer-Schülerinnen-Beziehung aufzubauen. Die guten Computerprogramme, äh, Mädels wollen ja was lernen. Oder war es der Spieler? Der kann natürlich auch was aufschnappen, aber er kann ja nicht mal reden. Also zumindest nicht mit den Schülerinnen. Naja, wie dem auch sei, Bandai Namco hat sich schon mal das Spiel für den europäischen Markt lizenzieren lassen. Wir dürfen also gespannt sein. In Japan soll das Spiel in jedem Fall für die Playstation VR erscheinen.

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