Yakuza 6 goes superreal

Die japanische Kultserie veröffentlicht ihren ersten größeren Trailer und beweist beeindruckende Realitätstreue.

„龍が如く – Ryou ga gotoku“ – zu Deutsch: Einem Drachen gleich. So heißt die Kultserie Yakuza eigentlich in Japan. Ist auch verständlich, schließlich ist die Yakuza in Japan ja schließlich eine semikriminelle Organisation mit der offiziell niemand und inoffiziell alle hohen Tier zu tun haben (an dieser Stelle sei mal das Heft von GEO Epoche ans Herz gelegt bzgl. der Yakuza). Also heißt das Spiel auch nicht Yakuza, selbst wenn es um die Yakuza geht. Aber eigentlich sollte das Spiel – naja, zumindest der Trailer – ganz anders heißen:

„現実が如く – Genjitsu ga gotoku“: Der Realität gleich

Denn der Trailer lässt kräftig die Muskeln im Sinne des Realismuswahns spielen. SEGA, das seltsamerweise Sony ja recht nahe steht (immerhin hat der Erfolg der PlayStation SEGAs Dreamcast den Rest gegeben), nutzt die Stärke der neuen Konsolengeneration vollständig aus. Angekündigt wird, dass in den Straßen ein neuer Dämon lebe. Zu sehen wiederum, und zwar in höchster Qualität, ist dann der Hauptprotagonist des kommenden Ablegers. Ist er dieser Dämon? Jedenfalls benimmt er sich so. Zudem zu sehen: ein ziemlich beeindruckendes Tokyo.

Auch kündigen die Entwickler an, dass man Grenzen überschreiten und die Freiheit verfolgen werde. Klingt nach einem typischen Yakuza-Grundgerüst. Und dass man alles geben werde, um die Spieler zu beeindrucken. Klingt typisch Japanisch. Wir werden sehen. Das Spiel ist für Q3 und Q4 2016 auf der PS4 angekündigt. Und vorher kommt noch Yakuza Kiwami, das Remake des ersten Teils.

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